<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001214-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Alexius Meinong</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>20.11.1914</date>, <bibl type="pubPlace">abgedruckt in Rudolf Kindinger (Hg.): Philosophenbriefe. Aus der Wissenschaftlichen Korrespondenz von Alexius Meinong mit Franz Brentano, Christian Frhr. von Ehrenfels, Nicolai Hartmann; Edmund Husserl; Friedrich Jodl, J. v, [!] Kries; Edith Landmann-Kalischer, Th. G. Masaryk, J. St. Mackenzie-Cardiff, Alexius Meinong [!], Bertrand Russell, Chr. Sigwart; Hans Vaihinger u. a. m. 1876–1920. Graz: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 1965, S. 202–204.</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1214" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001214-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1914-11-20">20.11.1914</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118580213">Alexius Meinong</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116996579">Arthur Liebert</name></note><note type="repository">abgedruckt in Rudolf Kindinger (Hg.): Philosophenbriefe. Aus der Wissenschaftlichen Korrespondenz von Alexius Meinong mit Franz Brentano, Christian Frhr. von Ehrenfels, Nicolai Hartmann; Edmund Husserl; Friedrich Jodl, J. v, [!] Kries; Edith Landmann-Kalischer, Th. G. Masaryk, J. St. Mackenzie-Cardiff, Alexius Meinong [!], Bertrand Russell, Chr. Sigwart; Hans Vaihinger u. a. m. 1876–1920. Graz: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 1965, S. 202–204.</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Alexius Meinong</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>20.11.1914</date>, <bibl type="pubPlace">abgedruckt in Rudolf Kindinger (Hg.): Philosophenbriefe. Aus der Wissenschaftlichen Korrespondenz von Alexius Meinong mit Franz Brentano, Christian Frhr. von Ehrenfels, Nicolai Hartmann; Edmund Husserl; Friedrich Jodl, J. v, [!] Kries; Edith Landmann-Kalischer, Th. G. Masaryk, J. St. Mackenzie-Cardiff, Alexius Meinong [!], Bertrand Russell, Chr. Sigwart; Hans Vaihinger u. a. m. 1876–1920. Graz: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 1965, S. 202–204.</bibl></head></front><body><p>Regest: lobt anlässlich der Übersendung eines Werks von <name>Arthur Liebert</name> auf Anforderung des Philosophischen Seminars der Universität Graz dessen Person: „Herr <abbr>Dr.</abbr> <name>Liebert</name> ist mir ein sehr werter Freund, den ich als Charakter, wie als Gelehrten sehr hochschätze. Ich arbeite nun vier und ein halbes Jahr lang mit ihm zusammen für die Kantgesellschaft. Er hat sich im kleinen wie im grossen nach allen Seiten hin ausgezeichnet bewährt. Trotz unserer wissenschaftlich verschiedenen Stellung hat sich unsere Freundschaft immer mehr vertieft. Ich komme natürlich auch oft persönlich mit ihm zusammen, er lebt als Privatgelehrter in Berlin, ist <abbr>ca.</abbr> 35 Jahre alt und verheiratet. Seine Tätigkeit für die Kantgesellschaft bietet für ihn auch eine wertvolle finanzielle Seite. Er hat sich erst später der Wissenschaft zuwenden können, er wird voraussichtlich auch wohl nach dem Kriege irgend wie eine akademische Tätigkeit finden. Er ist in jeder Hinsicht eine ausgezeichnete Persönlichkeit. Vom Kriegsdienst ist er befreit, ist aber kräftig und leistungsfähig und unermüdlich tätig. Für die Kantgesellschaft ist er geradezu unschätzbar.“ Weiter heißt es: „Ich beneide Sie darum, dass Ihr Sohn am Kriege aktiv teilnehmen kann. Mir ist dieses Glück bis jetzt nicht zu teil geworden, mein einziger Sohn ist bis auf weiteres zurückgestellt. […] Leider sind durch den Krieg mehrere <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1381"/>Übersetzungen meines Werkes<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1381"/> in die Sprachen unserer Gegner ins Stocken geraten, aber wer mag über solche persönlichen Widerwärtigkeiten klagen, angesichts der grossen Zeit, die wir erleben.“<anchor type="delimiter"/></p></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1381"><lem>Übersetzungen meines Werkes</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Hans Prager vom 5.10.1914</note></app></listApp></back></text></TEI>