<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001194-2</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Eduard Spranger</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Charlottenburg (zu Berlin)</placeName>, <date>26.3.1914</date>, <note>2 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 6 k</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1194" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001194-2"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118616390">Eduard Spranger</persName><placeName>Charlottenburg (zu Berlin)</placeName><date when="1914-03-26">26.3.1914</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600826">Alois Riehl</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 6 k</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Eduard Spranger</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Charlottenburg (zu Berlin)</placeName>, <date>26.3.1914</date>, <note>2 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 6 k</bibl></head></front><body><dateline>Charlottenburg 4, Pestalozzi-Str. 9a.</dateline><dateline>den 26. März 1914.</dateline><salute>Hochverehrter Herr Geheimrat!</salute><p>Ihre <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1264"/>freundlichen Zeilen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1264"/> habe ich mit umso größerer Freude empfangen, als sie mir ein Zeichen Ihrer Genesung waren. Für die Rücksendung der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1265"/>Bilder von <name>Riehl</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1265"/> meinen verbindlichsten Dank. Es steht jetzt alles unter dem Zeichen des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1266"/>bevorstehenden Geburtstages<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1266"/>. Auch ich bin unausgesetzt bei der Arbeit gewesen, um einen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1267"/>Beitrag für die Festschrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1267"/> fertigzustellen, wozu natürlich während des Semesters keine Stunde Zeit bleibt. Um den 6. April herum möchte ich nun noch 14 Tage auf Reisen gehen, um mich für den Sommer etwas zu stärken. Ich erwähne dies, weil ich mich mit diesen Plänen in einen gewissen <pb/> Konflikt begebe. Denn selbstverständlich ist es längst mein lebhafter Wunsch, einmal an der Generalversammlung der Kantgesellschaft teilnehmen zu können. Andrerseits aber würde ich dann meine Reise, die des Frühlings wegen ziemlich südlich geht, so sehr abkürzen müssen, daß sie nicht mehr recht lohnen würde. So schmerzlich ich es beklage, bleibt mir also doch nichts übrig als die gütigen Worte, mit denen Sie mich eingeladen haben, durch eine Entschuldigung zu beantworten. Die Notwendigkeit, etwas für die Gesundheit zu tun, macht sich eben nach einem Leipziger Winter besonders bemerkbar.</p><p>Empfangen Sie, hochverehrter Herr Geheimrat, nochmals die besten Wünsche für Ihr Befinden und herzlichen Dank für alle Güte!</p><p>Ihr in lebhaftester Verehrung ergebener</p><signed>Eduard Spranger.</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1264"><lem>freundlichen Zeilen</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1265"><lem>Bilder von <name>Riehl</name></lem><note>davon fand offenbar eines Verwendung in: Vaihinger, mit Bruno Bauch (<abbr>Hg.</abbr>): Zum 70. Geburtstag Alois Riehls. Festschrift der „Kantstudien“. Mit Beiträgen von Fritz Medicus, Richard Hönigswald, Hugo Spitzer, Heinrich Scholz, Heinrich Rickert, Bernhard Hell. Mit einem Porträt A. Riehls. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1914 (=Kant-Studien 19 (1914), Heft 1).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1266"><lem>bevorstehenden Geburtstages</lem><note>des 70. von <name>Alois Riehl</name>; <abbr>vgl.</abbr> auch Spranger an Vaihinger vom 4.12.1913.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1267"><lem>Beitrag für die Festschrift</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Heinrich Scholz <abbr>u.</abbr> Eduard Spranger (<abbr>Hg.</abbr>): Festschrift für Alois Riehl. Von Freunden und Schülern zu seinem siebzigsten Geburtstag dargebracht. Halle: Niemeyer 1914. Darin <abbr>S.</abbr> 43–103: Hans Lindau: Ein Heiliger von Port Royal und Kardinal Richelieu; <abbr>S.</abbr> 413–522: Spranger: Lebensformen. Kein Beitrag Vaihingers.</note></app></listApp></back></text></TEI>