<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001182-2</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Engelbert Krebs</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>7.11.1913</date>, <note>5 S., hs. (von anderer Hand, mit eigenhändigen Ergänzungen, eU und Nachschriften, Briefkopf </note><quote type="rdg">GEH. REG.-RAT PROF. DR. H. VAIHINGER | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15.</quote><note>, Abbildung der 1. Textseite auf </note><ref type="link">https://bassenge.com/lots/117/26030</ref><note> (11.6.2021)</note>, <bibl type="pubPlace">Galerie Bassenge, 14193 Berlin</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1182" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001182-2"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1913-11-07">7.11.1913</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118777971">Engelbert Krebs</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116037660">Clemens Baeumker</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117311553">Philipp Strauch</name></note><note type="repository">Galerie Bassenge, 14193 Berlin</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Engelbert Krebs</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>7.11.1913</date>, <note>5 S., hs. (von anderer Hand, mit eigenhändigen Ergänzungen, eU und Nachschriften, Briefkopf </note><quote type="rdg">GEH. REG.-RAT PROF. DR. H. VAIHINGER | Halle a. S., d. … 19 | Reichardtstr. 15.</quote><note>, Abbildung der 1. Textseite auf </note><ref type="link">https://bassenge.com/lots/117/26030</ref><note> (11.6.2021)</note>, <bibl type="pubPlace">Galerie Bassenge, 14193 Berlin</bibl></head></front><body><dateline>7. Nov<add>[ember]</add> 1913.</dateline><salute>Sehr geehrter Herr College!</salute><p>Durch Zufall erfahre ich von einem Bekannten, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1169"/>(Professor <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1170"/><name>Strauch</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1170"/>)<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1169"/> daß in den „Beiträgen zur Geschichte des Mittelalters“ in dem Festheft für <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1171"/><name>Baeumker</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1171"/><name/> ein <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1172"/>Artikel von Ihnen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1172"/> erschienen ist, welcher schon im Titel auf meine „Philosophie des Als Ob“ Bezug nimmt. Sollten Sie noch einen Separatabdruck von diesem Artikel besitzen, so würde ich Ihnen sehr verbunden sein, wenn Sie mir einen solchen übersenden wollten. Ich lege schon darum besonderen Wert auf die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1173"/>nähere<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1173"/> Bekanntschaft mit diesem Ihrem Artikel als er gerade in einer Festschrift für <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1174"/><add>[…]</add><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1174"/></p></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1170"><lem><name>Strauch</name></lem><note><name>Philipp Strauch</name> (1852–1934), Germanist, Spezialist für mittelalterliche Mystik, 1876 in Straßburg promoviert, 1878 in Tübingen habilitiert, 1883 <abbr>ao. Prof.</abbr>, 1887 planmäßiges Extraordinariat. 1893 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Halle, 1895 <abbr>o. Prof.</abbr>, 1921 emeritiert (<ref type="link">https://www.catalogus-professorum-halensis.de/strauchphilipp.html</ref> (17.9.2024)).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1169"><lem>(Professor <name>Strauch</name>)</lem><note>Einfügung über der Zeile von Vaihingers <abbr>Hd.</abbr></note></app><app type="philological" corresp="#ED-1171"><lem><name>Baeumker</name></lem><rdg>Bäumker</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1172"><lem>Artikel von Ihnen</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Engelbert Krebs: Erkenntniskritik und Gotteserkenntnis mit besonderer Berücksichtigung von Vaihingers Als-Ob-Philosophie. In: Studien zur Geschichte der Philosophie. Festgabe zum 60. Geburtstag Clemens Baeumker gewidmet von seinen Schülern und Freunden. Münster i. W.: Aschendorff 1913 (Beiträge zur Geschichte der Philosophie des Mittelalters. Supplement-<abbr>Bd.</abbr>), <abbr>S.</abbr> 467–491.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1173"><lem>nähere</lem><note>von Vaihinger <abbr>hs.</abbr> aus nahe korrigiert</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1174"><lem><add>[…]</add></lem><note>zum weiteren Inhalt <abbr>vgl.</abbr> den Anzeigetext des Antiquariates:</note><rdg> Er habe erfahren, daß in den „Beiträgen zur Geschichte des Mittelalters“, Festschrift für Clemens Baeumker, ein Artikel des Adressaten erschienen sei, „welcher schon im Titel auf meine ‚Philosophie des Als Ob‘ Bezug nimmt … Ich lege schon darum besonderen Wert auf die nähere Bekanntschaft mit diesem Ihrem Artikel, als er gerade in einer Festschrift für Bäumker erschienen ist, den ich besonders verehre … ganz besonders muß es mir ja natürlich am Herzen liegen, einen Artikel kennen zu lernen, welcher das Problem der Gottes-Erkenntnis mit bezug auf die ‚Philosophie des Als Ob‘ erörtert. – Ich weiß nicht, ob Sie schon die 2. Aufl. meines Buches bei der Abfassung Ihres Artikels berücksichtigt haben … Es freut mich ganz besonders, daß die Theologen sich näher mit meinem Buch beschäftigen, sind doch die Theologie-Gelehrten, insbesondere auch die katholischen, mit den philosophischen Strömungen und Problemen der Gegenwart meistens ganz gründlich bekannt. Einen besonderen Wert lege ich auch darauf, die wissenschaftlichen Beziehungen mit der katholischen Theologie aufrecht zu erhalten …“. In einer eigenhändigen Nachschrift teilt Vaihinger mit, daß er den Hinweis auf den Aufsatz von Professor Strauch erhalten habe, und in einem weiteren Postskriptum auf einem Extrablatt schreibt er: „Ich habe in meinem Buch aus der mystischen Literatur einige Als Ob-Stellen angeführt: sollten Ihnen noch einige sonst bekannt sein oder vorkommen, so werde ich Ihnen für die Mitteilung sehr verbunden sein.“ – Beiliegend ein Sonderdruck der Vorrede zur 2. Auflage sowie ein Verlags-Prospekt zu Vaihingers Werk.</rdg></app></listApp></back></text></TEI>