<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001130-0</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Eduard Spranger</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Leipzig</placeName>, <date>25.4.1912</date>, <note>3 S., hs., liniertes Papier</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 6 k</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1130" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001130-0"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118616390">Eduard Spranger</persName><placeName>Leipzig</placeName><date when="1912-04-25">25.4.1912</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118586548">Paul Natorp</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118616390">Eduard Spranger</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 6 k</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Eduard Spranger</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Leipzig</placeName>, <date>25.4.1912</date>, <note>3 S., hs., liniertes Papier</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 6 k</bibl></head></front><body><dateline><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-790"/>Leipzig<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-790"/>, Grassi-Str. 14.</dateline><dateline>den 25. April 1912.</dateline><salute>Hochgeehrter Herr Geheimrat!</salute><p>Für Ihre sehr <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-791"/>gütigen Zeilen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-791"/> und Ihre <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-792"/>nachträglichen Glückwünsche<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-792"/> sage ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank. Ich brauche wohl kaum zu sagen, wie gern ich an <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-793"/>der Tagung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-793"/> teilnehmen würde und wie sehr sie mich in allen ihren Teilen interessiert. Leider aber bringt der Beginn des Semesters so viele Arbeiten und besonders Examenspflichten mit sich, daß ich leider am Sonnabend nicht abkommen kann und Sie <pb/> für meine notgedrungene Absage um Verzeihung bitten muß. Der Verlust ist ganz und gar auf meiner Seite; denn auch für die Frage, die Sie andeuten, stehen Ihnen, hochgeehrter Herr Geheimrat, so viel erfahrenere Fachleute zur Verfügung, daß ich gewiß entbehrlich bin, und es bleibt mir nur übrig, Ihnen für Ihr mich hoch ehrendes Vertrauen meinen tiefsten Dank auszusprechen.</p><p>Von den mir <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-794"/>zugesandten Drucksachen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-794"/> werde ich mit lebhaftem Interesse Kenntnis nehmen. Auch hierfür sage ich meinen besten Dank und darf zum Schluß hinzufügen, daß die <pb/> Nähe zwischen Halle und Leipzig mich hoffen läßt, daß ich mich Ihnen bei andrer Gelegenheit vielleicht vorstellen darf.</p><p>Bis dahin bitte ich Sie, hochgeehrter Herr Geheimrat, den Ausdruck meiner größten Verehrung entgegenzunehmen, in der ich verbleibe Ihr hochachtungsvoll ergebener</p><signed>Eduard Spranger.</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-790"><lem>Leipzig</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> von Vaihingers <abbr>Hd.</abbr> mit Tinte <abbr>bzw.</abbr> Bleistift: </note><rdg><hi rend="underline">Spranger</hi> | Anfang des | Semesters</rdg><note>; quer über Datumszeile und Anrede mit Bleistift Erledigungszeichen, ähnlich einem </note><rdg>f</rdg><note> (oder </note><rdg>E</rdg><note>)</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-791"><lem>gütigen Zeilen</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-792"><lem>nachträglichen Glückwünsche</lem><note>vermutlich zu <name>Spranger</name>s Berufung an die Universität Leipzig.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-793"><lem>der Tagung</lem><note>der Kantgesellschaft in Halle am 27.4.1912, mit Mitgliederversammlung. <name>Paul Natorp</name> hielt einen Vortrag über das Thema: Kant und die Marburger Schule, <abbr>vgl.</abbr> den Bericht in: Kant-Studien 17 (1912), <abbr>S.</abbr> 320–321.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-794"><lem>zugesandten Drucksachen</lem><note>nicht ermittelt</note></app></listApp></back></text></TEI>