<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001096-9</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Paul Natorp</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>23.7.1911</date>, <note>1 S., hs., Postkarte an </note><quote type="rdg">Herrn | Professor D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r</hi></hi> | Paul Natorp | Marburg | Bez. Cassel</quote><note>, Poststempel </note><quote type="rdg">HALLE (SAALE) h | 23.7.11. 5–6 N.</quote><note>, Briefkopf </note><quote type="rdg">PROF. DR. VAIHINGER. | GEH. REG.-RAT | Halle a. S., d. … 19| Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1111</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1096" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001096-9"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1911-07-23">23.7.1911</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118586548">Paul Natorp</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118540173">Albert Görland</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118521411">Hermann Cohen</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118519522">Ernst Cassirer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118586548">Paul Natorp</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116175362">Walter Kinkel</name></note><note type="repository">Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1111</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Paul Natorp</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>23.7.1911</date>, <note>1 S., hs., Postkarte an </note><quote type="rdg">Herrn | Professor D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r</hi></hi> | Paul Natorp | Marburg | Bez. Cassel</quote><note>, Poststempel </note><quote type="rdg">HALLE (SAALE) h | 23.7.11. 5–6 N.</quote><note>, Briefkopf </note><quote type="rdg">PROF. DR. VAIHINGER. | GEH. REG.-RAT | Halle a. S., d. … 19| Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1111</bibl></head></front><body><dateline>23.VII.1911.</dateline><p>Hochgeehrter Herr College! <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-429"/>Am 12. Mai<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-429"/> fragte ich bei Ihnen an, welche Pläne Sie bez<add>[üglich]</add> einer <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-430"/>Festschrift zum 70. Geburtstag<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-430"/> von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-431"/><name>Cohen</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-431"/><name/> haben. Sie <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-432"/>antworteten mir<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-432"/> darauf am 16. Mai. – Sie würden mich nun überaus verbinden, wenn Sie mir den Brief vom 12. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-433"/>Mai<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-433"/> den ich an Sie richtete, <hi rend="underline">auf kurze Zeit zurückgeben wollten.</hi></p><p>Im Voraus bestens dankbar mit collegialem Gruß Ihr ergebenster</p><signed>H. Vaihinger</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-429"><lem>Am 12. Mai</lem><note>Schreiben nicht überliefert; <abbr>vgl.</abbr> Natorp an <name>Albert Görland</name> vom 16.5.1911 in Holzhey: Cohen und Natorp <abbr>Bd.</abbr> 2, <abbr>S.</abbr> 399–400 (Abkürzungen aufgelöst): </note><rdg>Den Artikel für die [Kant-Studien] schreibe selbstverständlich nicht ich. An eine Reihe von Artikeln wird dort nicht gedacht, es hieß wörtlich in Vaihingers Brief: „Sollte eine Festschrift der ‚Marburger Schule‘ nicht geplant sein, so würden wir [eventuell] auch mehrere Aufsätze über C[ohen] bringen können.“ Das heißt doch ganz klar: wenn sie geplant ist, dann in den [Kant-Studien] Festartikel (mit Bildnis) u. weiter nichts. Mir will auch scheinen, daß es leicht als Übereifer wirkt, wenn eine Reihe von uns in unsrer [Festschrift] und außerdem in den [Kant-Studien] zur Ehrung C[ohen]’s schreibt; u. es dürfte doch in den [Kant-Studien] nur die besten schreiben, deren keinen wir für unsere Festschr[ift] missen möchten. Soll es aber einer sein, so ist es keine unfreundliche Meinung über Sie, wenn man meint, dieser eine können nur Cassirer sein. […] Nun gut, da in dieser Frage ich ausscheide und die Entscheidung bei Vaihinger u. Bauch liegt, so kann ich natürlich nichts dawider haben, wenn Sie den Gedanken einer Mehrheit von Artikeln für die [Kant-Studien] festhalten u. mit Cassirer u. den [Kant-Studien] sich darüber in Einvernehmen setzen. Feststehen muß nur, daß, wer in [den Kant-Studien] schreibt, sich darum nicht von der Marburger Festschrift ausschließt; so ist es ja von Ihnen beiden auch nicht gemeint.</rdg><note> Das <name>Cohen</name> gewidmete Heft 3 der Zeitschrift Kant-Studien 17 (1912) enthält <name>Natorp</name>s Hallenser Vortrag: <name>Kant</name> und die Marburger Schule vom 27.4.1912 sowie Beiträge von <name>Albert Görland</name>, <name>Ernst Cassirer</name> und <name>Walter Kinkel</name>. Die Genannten veröffentlichten jeweils auch in der <name>Cohen</name> gewidmeten Festschrift (<abbr>s. u.</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-430"><lem>Festschrift zum 70. Geburtstag</lem><note><abbr>vgl.</abbr> <name>Albert Görland</name> an Vaihinger vom 16.5.1911 sowie die mit einem Vorwort von <name>Natorp</name> erschienene Veröffentlichung: Philosophische Abhandlungen. Hermann Cohen zum 70sten Geburtstag (4. Juli 1912) dargebracht. Berlin: Cassirer 1912. Darin ist kein Beitrag von Vaihinger enthalten. <abbr>Vgl.</abbr> Natorp an <name>Albert Görland</name> vom 26.4.1911 in Holzhey: Cohen und Natorp <abbr>Bd.</abbr> 2, <abbr>S.</abbr> 396–397: </note><rdg>Ich habe nun die Frage der Festschrift wiederholt u. eingehend mit Hartmann und Gawronsky besprochen. Wir alle drei können uns je länger je weniger befreunden mit dem Plane einer zweifachen Festschrift. Nicht bloß kann es zu anspruchsvoll erscheinen sondern offenbar würde eins dem andern schaden; wer an der einen Stelle mitarbeitet, würde es schwerlich außerdem an der andern. Auch weiß ich wirklich nicht ob wir es Bauch (u. Vaihinger!) anbieten können. Wir können doch nicht sagen: Wir machen Ihnen das Heft, oder: wir stellen die u. die Bedingungen; sondern B[</rdg><note>auch</note><rdg>] müßte dann doch die Leitung haben u. was dabei herauskommt ist doch recht fraglich. Ich fürchte, außer dem Kreise der Marb[</rdg><note>urger</note><rdg>] Schule kommen ganz wenige u. vielleicht wenig gewichtige Namen zusammen, sodaß es eher ein Dokument seiner Isolierung wird als eine Anerkennung seiner ehrenvollen Stellung im Chorus der Philosophen. […] Also wir meinen entschieden: nicht Kantstudien, sondern eigne Publikation der Marb[</rdg><note>urger</note><rdg>] Schule.</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-431"><lem><name>Cohen</name></lem><rdg>C.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-432"><lem>antworteten mir</lem><note>Schreiben nicht überliefert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-433"><lem>Mai</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app></listApp></back></text></TEI>