<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001010-2</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Hans Prager</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>31.1.1910</date>, <note>3 S., hs. (andere Hd., mit eU), Briefkopf </note><quote type="rdg">KANTGESELLSCHAFT. | GESCHÄFTSFÜHRER: PROF. DR. H. VAIHINGER | Halle a. S., d. … 190 | Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-131769</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="1010" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-001010-2"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1910-01-31">31.1.1910</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116280042">Hans Prager</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/11865361X">Bruno Bauch</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116797908">Oskar Ewald</name></note><note type="repository">Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-131769</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Hans Prager</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>31.1.1910</date>, <note>3 S., hs. (andere Hd., mit eU), Briefkopf </note><quote type="rdg">KANTGESELLSCHAFT. | GESCHÄFTSFÜHRER: PROF. DR. H. VAIHINGER | Halle a. S., d. … 190 | Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-131769</bibl></head></front><body><dateline>31. Jan<add>[uar]</add> 1910.</dateline><salute>Sehr geehrter Herr!</salute><p>Ich hatte gerade die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1570"/>Postanweisung für Sie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1570"/> auf das nächste Postamt gesendet, als <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1571"/>Ihr freundlicher Brief<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1571"/> ankam; wenn Sie diesen, meinen Brief erhalten, wird wohl auch die Postanweisung in Ihren Händen sein.</p><p>Über die von Ihnen erwähnte Sache werde ich bei nächster Gelegenheit mit Herrn Privatdocenten <abbr>Dr.</abbr> <name>Bauch</name> sprechen; ich bin jedoch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1572"/>im<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1572"/> voraus überzeugt, daß die Sache ganz harmlos ist, und daß Sie gar keinen Grund haben, sie tragisch zu nehmen. Herr <abbr>Dr.</abbr> <name>Bauch</name>, der gerade in den letzten Wochen außerordentlich beschäftigt war – er schließt eben ein größeres Werk ab – wird Ihre <pb/> Anfrage daselbst nicht beantwortet haben, weil er im Augenblick kein für Sie geeignetes Recensions-Exemplar da liegen hatte; in den letzten Monaten sind überhaupt wenig Recensenda eingegangen, und wir haben für unsere Rubriken schon Recensenten, welche seit Jahren bei uns mitarbeiten, und welche auf die Zusendung der Recensenda reflektieren. Ich nehme an, daß, wenn jetzt wieder mehr Recensenda eingehen, und sich ein für Sie geeignetes Werk darunter befindet, er Ihnen schon gelegentlich eins senden wird. Ohne die gleichzeitige Zusendung eines solchen Exemplars Ihnen doch zu antworten, hatte er doch wohl keine Veranlassung: bei der ungeheuren Arbeitslast, die auf ihm liegt, durfte er sich das vielleicht ersparen.</p><p>Ich selbst habe <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1573"/>Ihre Recension<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1573"/> <pb/> über <name>Ewald</name> mit Interesse, und Belehrung gelesen; der Leser wird durch Ihre Recension in sehr geeigneter Weise in das eigenartige Werk eingeführt.</p><p>Mit den besten Wünschen zu dem vor Kurzem angebrochenen Neuen Jahr, und mit freundlichem Gruß Ihr ergebener</p><signed>H. Vaihinger</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1570"><lem>Postanweisung für Sie</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1571"><lem>Ihr freundlicher Brief</lem><note>nicht überliefert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1572"><lem>im</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1573"><lem>Ihre Recension</lem><note><abbr>vgl.</abbr> im Druck: Prager: Ewald, Oscar, Gründe und Abgründe. Präludien zu einer Philosophie des Lebens. 1909 […]. In: Kant-Studien 14 (1909), <abbr>S.</abbr> 543–546.</note></app></listApp></back></text></TEI>