<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000963-1</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Paul Natorp</persName>, <placeName type="sent">Bühlertal</placeName>, <date>11.8.1908</date>, <note>8 S., hs., Briefkopf </note><quote type="rdg">PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 190 | Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1095</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0963" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000963-1"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Bühlertal</placeName><date when="1908-08-11">11.8.1908</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118586548">Paul Natorp</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/11600780X">Erich Adickes</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118644890">Friedrich Althoff</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11865361X">Bruno Bauch</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117183857">Ludwig Busse</name><name>Hermann Ebbbinghaus</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1023593661">Eduard Crüger</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11646156X">Ludwig Elster</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116634995">Ernst Laas</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118724681">Felix Krueger</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117057363">Gottlob Friedrich Lipps</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116530707">Heinrich Edwin Rickert</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11736701X">Hermann Schwarz</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118555006">Edmund Husserl</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116681268">Heinrich Maier</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116886439">Paul Menzer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118582461">John Stuart Mill</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118586548">Paul Natorp</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1189248239">Paul Kannengiesser</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600605">Heinrich Rickert</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600826">Alois Riehl</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117057436">Theodor Lipps</name></note><note type="repository">Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1095</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Paul Natorp</persName>, <placeName type="sent">Bühlertal</placeName>, <date>11.8.1908</date>, <note>8 S., hs., Briefkopf </note><quote type="rdg">PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 190 | Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Universitätsbibliothek Marburg, Ms. 831/1095</bibl></head></front><body><anchor type="delimiter"/><dateline>11.VIII.1908</dateline><dateline><abbr>z. Z.</abbr> <hi rend="underline">Bühlertal</hi> (Baden)</dateline><dateline>Kurhaus Wiedenfelsen.</dateline><salute>Verehrter Herr College!</salute><p>Verbindlichsten Dank für <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1253"/>Ihre wertvollen und interessanten Mitteilungen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1253"/>, betr<add>[effend]</add> die Vorschläge für das Philos<add>[ophische]</add> Extraordinariat. Es ist schade, daß <abbr>Prof.</abbr> <name>Schwarz</name> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1254"/>nicht von Halle wegzubringen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1254"/> ist; er würde, wie ich glaube, trotz allem den Posten nicht übel ausgefüllt haben. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1255"/><hi rend="underline">Crüger</hi><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1255"/><hi rend="underline"/> kenne ich persönlich: das ist ein sehr tüchtiger Mann und hat wol noch mehr specifisch philos<add>[ophisches]</add> Interesse, als <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1256"/>Lipps<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1256"/>, den ich aber nicht kenne, dessen neuestes Buch aber zeigt, daß er allgemeine Fragen ernst und gründlich behandeln kann. Jedenfalls sind beide Männer sehr glücklich gewählt. <pb/></p><p>Sie schreiben, daß Sie die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1257"/>Schriften von D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r</hi></hi> <name>Bauch</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1257"/> gütigst mir gleichzeitig mit Ihrem freundlichen Brief zugesandt haben. Diese Sammlung habe ich aber bis jetzt nicht bekommen. Nun habe ich meinen Aufenthalt mehrfach gewechselt, so daß meine Postverhältnisse etwas in Unordnung geraten sind. Nun aber bin ich hier auf circa 3 Wochen ständig, so daß ich allem würde nachkommen können. Nun, bitte, haben Sie die <hi rend="underline">große Güte</hi>, mir <hi rend="underline">umgehend</hi> zu schreiben als Postkarte, in welcher Form Sie die <name>Bauch</name>’schen Sachen abgesandt haben? Ob als <hi rend="underline">Packet</hi>? oder als <hi rend="underline">Drucksache</hi>? und im letzten Falle, ob in zwei getrennten Sammlungen (wie ich selbst es machte). Auf Grund Ihrer freundl<add>[ichen]</add> Angaben kann ich dann erst <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1258"/>in Halle requiriren<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1258"/>. <pb/></p><p>Ich wohne hier in einer Gegend, die Ihnen gut bekannt ist, aus Ihrer Straßburger Zeit: das <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1259"/>Kurhaus Wiedenfelsen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1259"/> ist auf dem Weg von Bühl nach dem Sand, ein Weg, den wir auch einmal gemeinschaftlich durchwandert haben, wie ich mich wol erinnere, mit Geschichten über <name>Mill</name>’s „permanent possibilities of sensation“. (Zusammen mit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1260"/><name>Kannengiesser</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1260"/>)</p><p>Jetzt sind hier viele neue große Hotels, eine großartige Hotelcolonie. Ich habe diese Gegend gewählt, um von hier aus bequem (Anfang September) <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1261"/>nach Heidelberg zum Congress<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1261"/> gelangen zu können.</p><p>Auch Straßburg habe ich mit meiner Frau besucht: auch hier ist vieles ganz verändert, ganz neue <pb/> Stadttheile sind entstanden, die Orangerie ist ungeheuer vergrößert und verschönert. Collegen konnte ich aber aus Mangel an Zeit diesmal keine besuchen. Ich bin seit 16 Jahren nicht mehr in Straßburg gewesen.</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1262"/>Im Schloß<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1262"/> (gegenüber dem Münster) wo früher die Vorlesungen waren, sind jetzt Kunstsammlungen, eine sehr gute Gemäldegallerie, sowie eine Sammlung von römischen Alterthümern mit vielen interessanten Stücken, besonders mit den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1263"/>berühmten<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1263"/> Resten von (Pompejanischen) Wandgemälden, gefunden am Rothen Haus auf dem Klobenplatz 4 Meter unter dem jetzigen Boden. <pb/></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1264"/>Ihre<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1264"/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1265"/>Erklärung gegen den <hi rend="underline">Vorwärts</hi><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1265"/> habe ich gelesen. Ich glaube <hi rend="underline">nicht</hi>, daß Ihrer <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1266"/>Nichtberufung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1266"/> politische Motive zu Grunde lagen. Genau in derselben Lage wie Sie ist ja auch <hi rend="underline"><name>Adickes</name></hi>, welcher beidemal auch mit Ihnen zusammen vorgeschlagen war; aber so, daß sein Name vorangestellt war (Pari loco jedoch). Wäre also dieser berufen worden, so läge darin keine Herabsetzung Ihnen gegenüber; nach außen hin aber blieb der <hi rend="underline">Schein</hi> eines politischen Motivs derselbe, da man ja in der Presse diese Thatsache nicht wußte, daß <name>Adickes</name> mit Ihnen zusammen vorgeschlagen war. Aber derselbe Fall <pb/> liegt auch bei <hi rend="underline"><name>Rickert</name></hi> vor. Denn R<add>[ickert]</add> war 1) als <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1267"/>Nachfolger von <name>Riehl</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1267"/>, vorgeschlagen bei dessen Weggang zusammen mit <name>Ebbinghaus</name> (der berufen worden ist) und mit <name>Husserl</name>. 2) <name>Rickert</name> ist jetzt zuletzt wieder als Nachfolger <name>Busse</name>s vorgeschlagen gewesen, zusammen mit H<add>[einrich]</add> <name>Maier</name>-Tübingen, sowie mit <name>Menzer</name>. Also auch <name>Rickert</name> ist in derselben Lage wie Sie: politische <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1268"/>Gründe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1268"/> liegen auch bei ihm nicht vor, denn er selbst ist nie politisch hervorgetreten, und daß er der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1269"/>Sohn seines Vaters<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1269"/> war, hat ihm nicht geschadet, sondern genützt: denn <name>Althoff</name> hat (wie ich von <pb/> <name>Rickert</name> selbst weiß) sich sehr viel für <name>Rickert</name> interessirt und ihn selbst aufgefordert, ihn in Berlin zu besuchen. Und jetzt unter <name>Elster</name> ist vollends kein Grund, in diesem Falle ein politisches Motiv anzunehmen, zumal ja jetzt auch der <name>alte Rickert</name> tot ist.</p><p>Natürlich ist es für Sie, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1270"/>sowie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1270"/> für uns sehr schmerzlich, daß Sie nicht gefragt worden sind. Eine Beruhigung liegt aber darin, daß Sie doch gerne in Marburg sind und bleiben – aber freilich eine Anfrage hätte Ihnen ja in vieler Hinsicht sehr willkommen sein müssen – aber unsre Schicksale auf der academischen Lauf- oder Rennbahn sind ja so merkwürdige, <pb/> daß kein andrer Beruf etwas Ähnliches aufweist.</p><p>Indessen, ich sehe, ich bin zu breit geworden und schließe, beschämt daß ich 8 Seiten Ihnen zu lesen zumuthe.</p><p>Nochmals bitte ich um <hi rend="underline">umgehende</hi> Beantwortung meiner Frage, betr<add>[effend]</add> die <name>Bauch</name>’schen Schriften, und wiederhole mein lebhaftes Bedauern, daß Sie <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1271"/>dem Heidelberger Congress ferne bleiben<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1271"/>.</p><p>Mit collegialem Gruß Ihr ganz ergebenster</p><signed>H. Vaihinger</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1253"><lem>Ihre wertvollen und interessanten Mitteilungen</lem><note>nicht überliefert; der Sache nach ging es um das im Juni 1908 neu geschaffene philosophische Extraordinariat an der Universität Marburg, auf das schließlich <name>Hermann Schwarz</name> berufen wurde (über die Querelen im Vorfeld <abbr>vgl.</abbr> Ulrich Sieg: Aufstieg und Niedergang des Marburger Neukantianismus. Die Geschichte einer philosophischen Schulgemeinschaft. Würzburg: Königshausen &amp; Neumann 1994, <abbr>S.</abbr> 309–310).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1254"><lem>nicht von Halle wegzubringen</lem><note><name>Hermann Schwarz</name> wurde 1908 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Marburg, 1910 <abbr>o. Prof.</abbr> in Greifswald (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1255"><lem><hi rend="underline">Crüger</hi></lem><note>nicht ermittelt. Da <name>Eduard Crüger</name> nicht gemeint sein kann (<abbr>vgl.</abbr> Eduard Grisebach an Vaihinger vom 2.3.1898), ist womöglich <name>Felix Krueger</name> (1874–1948; <abbr>BEdPh</abbr>) gemeint.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1256"><lem>Lipps</lem><note>welcher der beiden Halbbrüder, <name>Gotthold Lipps</name> oder <name>Theodor Lipps</name>, gemeint ist, bleibt unklar (<abbr>BEdPh</abbr>). Wenn vorstehend <name>Felix Krueger</name> gemeint ist, dann am ehesten <name>Theodor Lipps</name>.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1257"><lem>Schriften von D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r</hi></hi> <name>Bauch</name></lem><note>Inhalt der Sendung nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1258"><lem>in Halle requiriren</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Natorp vom 19.8.1908</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1259"><lem>Kurhaus Wiedenfelsen</lem><note>seit 1893, unterhalb der Schwarzwaldhochstraße, <abbr>vgl.</abbr> <ref type="link">https://ka.stadtwiki.net/Haus_Wiedenfelsen</ref>; <ref type="link">https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5687/Wiedenfelsen+-+Wohnplatz</ref> (22.6.2021).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1260"><lem><name>Kannengiesser</name></lem><note>meint vermutlich <name>Paul Kannengiesser</name>, der 1875 sein Studium in Straßburg mit einer Dissertation abgeschlossen hat: Dogmatismus und Skepticismus. Eine Abhandlung über das methodologische Problem in der vorkantischen Philosophie. Elberfeld: Fassbender 1877 (<name>Ernst Laas</name> gewidmet). Lebensdaten nicht ermittelt, ausweislich der Titelblätter seiner späteren Veröffentlichungen (<abbr>vgl.</abbr> <abbr>KVK</abbr>) Professor am Protestantischen Gymnasium zu Straßburg.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1261"><lem>nach Heidelberg zum Congress</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Bericht über den III. Internationalen Kongress für Philosophie zu Heidelberg 1. bis 5. September 1908. <abbr>Hg.</abbr> <abbr>v.</abbr> Th. Elsenhans. Heidelberg: C. Winter 1909.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1262"><lem>Im Schloß</lem><note>meint: Palais Rohan</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1263"><lem>berühmten</lem><note>danach gestrichen: </note><rdg>Mosaikrest</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1264"><lem>Ihre</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> zur Zählung des Bogens (Briefkopf wie oben): </note><rdg>II.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1265"><lem>Erklärung gegen den <hi rend="underline">Vorwärts</hi></lem><note>in der Zeitung Vorwärts, <abbr>Nr.</abbr> 172 vom 25.7.1908 war ein gegen die preußische Hochschulpolitik gerichteter Artikel mit dem Titel: Akademische Cliquenwirtschaft erschienen, in dem die Tatsache, dass <name>Natorp</name> nicht aus Marburg wegberufen wurde, obwohl er mehrfach an der Spitze auswärtiger Berufungslisten stand, mit dessen scheinbarer Nähe zur Sozialdemokratie in Verbindung gebracht wurde. Gegen diese Deutung seiner Karriere oder Nichtkarriere verwahrte sich <name>Natorp</name> in einem offenen Brief, der in der Frankfurter Zeitung am 28.7.1908 erschien, <abbr>vgl.</abbr> den Abdruck in Holzhey: Cohen und Natorp <abbr>Bd.</abbr> 2, <abbr>S.</abbr> 366–367.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1266"><lem>Nichtberufung</lem><note>nach Halle, <abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Natorp vom 16.10.1907 <abbr>u.</abbr> 5.5.1908.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1267"><lem>Nachfolger von <name>Riehl</name></lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Rickert vom 20.7. <abbr>u.</abbr> 12.8.1905 sowie Rickert an Vaihinger vom 9.5.1909.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1268"><lem>Gründe</lem><rdg>Grund</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1269"><lem>Sohn seines Vaters</lem><note>des Politikers <name>Heinrich Edwin Rickert</name> (1833–1902), 1866 Mitbegründer der Nationalliberalen Partei, ab 1870 Angehöriger des preußischen Abgeordnetenhauses, ab 1874 des Reichstags. 1880 Gründer der Liberalen Vereinigung, 1884 der Deutsch-Freisinnigen Partei, 1893 der Freisinnigen Vereinigung. 1895 Vorsitzender des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1270"><lem>sowie</lem><note>Lesung unsicher</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1271"><lem>dem Heidelberger Congress ferne bleiben</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Natorp vom 5.5. <abbr>u.</abbr> 19.5.1908.</note></app></listApp></back></text></TEI>