<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000893-1</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Rudolf Eucken</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>24.3.1905</date>, <note>4 S., hs., Briefkopf </note><quote type="rdg">KANTGESELLSCHAFT. | PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 190 | Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, NL Rudolf Eucken</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0893" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000893-1"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1905-03-24">24.3.1905</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118682555">Rudolf Eucken</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118682555">Rudolf Eucken</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118607626">Friedrich Schiller</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600826">Alois Riehl</name></note><note type="repository">Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, NL Rudolf Eucken</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Rudolf Eucken</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>24.3.1905</date>, <note>4 S., hs., Briefkopf </note><quote type="rdg">KANTGESELLSCHAFT. | PROF. DR. H. VAIHINGER. | Halle a. S., d. … 190 | Reichardtstr. 15.</quote>, <bibl type="pubPlace">Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, NL Rudolf Eucken</bibl></head></front><body><dateline>24.III.1905</dateline><salute>Hochverehrter Herr Geh. Hofrath!</salute><p>Zum 22. April – <name>Kant</name>s Geburtstag, an welchem auch unsere Generalversammlung stattfindet – wollen wir eine Feier veranstalten, bei welcher wir eine Festrede wünschen über das Thema: <name>Kant</name> und <name>Schiller</name> oder auch – <name>Schiller</name> und <name>Kant</name>. Es ist ja sehr naheliegend, daß wir an <pb/> dieses Thema denken, das durch die Daten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-857"/>22. April und 9. Mai<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-857"/> selbst nahegelegt, ja festgelegt wird.</p><p>Wir wünschen nun eine ganz hervorragende Kraft für diesen Vortrag, welcher zwei Männer ersten Ranges in Einem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-858"/>zusammenfassen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-858"/>, ihr Lebenswerk in Einem Ring befassen soll. <name>Riehl</name> will diesen Vortrag nicht halten, oder vielmehr, wie er selbst sagt, er kann ihn nicht halten, da er sich mit <name>Schiller</name> nicht näher beschäftigt hat. <pb/></p><p>So sind <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-859"/>Sie die Erste daran<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-859"/>, und wir würden uns es sehr zur Ehre anrechnen, Ihre Zuhörer sein zu können, und die Intelligenz von Halle zu Ihren Füßen zu versammeln.</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-860"/>Der Vortrag<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-860"/> soll also am <hi rend="underline">22.</hi> April nachmittags <hi rend="underline">6</hi> Uhr im Neuen Seminargebäude der Universität stattfinden, im Auditorium Maximum, das <abbr>ca.</abbr> 400 Zuhörer faßt. Unsere Gesellschaft hier ist ja natürlich nicht so stark, aber wir würden den Vortrag auch der Allgemeinheit zugänglich machen. <pb/></p><p>Natürlich können wir nicht verlangen, daß Sie Ihre Kraft und Ihre Zeit umsonst in unsren Dienst stellen, und sind wir so frei, Ihnen <hi rend="underline">Einhundert Mark</hi> für den Vortrag anzubieten, sowie <hi rend="underline">Ersatz der Reisekosten mit 20 Mark.</hi></p><p>Sollten Sie hier übernachten wollen, so würde ich es mir zu besondrer Ehre anrechnen, Sie als unsren Gast in unsrem Hause zu beherbergen.</p><p>Ich würde mich, mit Allen Mitgliedern hier, sehr freuen, wollten Sie uns zusagen.</p><p>Mit besten Empfehlungen Ihr ganz ergebenster</p><signed>H. Vaihinger</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-857"><lem>22. April und 9. Mai</lem><note><name>Kant</name>s Geburtstag und <name>Friedrich Schiller</name>s 100. Todestag</note></app><app type="philological" corresp="#ED-858"><lem>zusammenfassen</lem><note>doppeltes s mit ß geschrieben</note></app><app type="philological" corresp="#ED-859"><lem>Sie die Erste daran</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-860"><lem>Der Vortrag</lem><note>nicht nachgewiesen; am 22.4.1905 fand zwar die Mitgliederversammlung statt, im Bericht (Kant-Studien 10 (1905), <abbr>S.</abbr> 589) findet sich jedoch keine Erwähnung einer Festrede. 1905 erschien: Schiller als Philosoph und seine Beziehungen zu Kant. Festgabe der „Kantstudien“. Berlin: Reuther &amp; Reichard 1905 (= Sonderabdruck von Kant-Studien 10 (1905), Heft 2, <abbr>S.</abbr> 249–414), darin von <name>Eucken</name> der Beitrag: Was können wir heute aus Schiller gewinnen? Einleitende Erwägungen.</note></app></listApp></back></text></TEI>