<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000643-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Heinrich Maier</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>13.11.1897</date>, <note>3 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 8 b, Nr. 7</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0643" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000643-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116681268">Heinrich Maier</persName><placeName>Tübingen</placeName><date when="1897-11-13">13.11.1897</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116167890">Edmund Pfleiderer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118580485">Philipp Melanchthon</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 8 b, Nr. 7</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Heinrich Maier</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>13.11.1897</date>, <note>3 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 8 b, Nr. 7</bibl></head></front><body><dateline>Tübingen, den 13. November 1897</dateline><salute>Hochgeehrter Herr Professor!</salute><p>Ich sende Ihnen mit derselben Post <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1612"/>meine Korrekturen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1612"/>. Die Änderungen sind zahlreicher geworden, als mir lieb ist, was zum Teil seinen Grund in der Raschheit hat, mir der die Arbeit seinerzeit niedergeschrieben wurde. Vielleicht kann ich eine Revision erhalten – wenn <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1613"/>Sie es<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1613"/> für nötig halten; ich würde dieselbe in kürzester Frist fertig stellen. Für die Aufnahme meiner Arbeit im nächsten Heft danke ich Ihnen bestens.</p><p>Leider kann ich die von Ihnen gewünschte <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1614"/>Besprechung von Pfleiderers Programm<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1614"/> nicht gleich mitschicken. Ich <pb/> habe die Schrift zwar nun genauer gelesen, bin aber noch nicht dazu gekommen, das Referat – wie Sie selbst annehmen, kann ich aus naheliegenden Gründen nur referieren – zusammenzuschreiben. Doch werden Sie das Gewünschte in den nächsten Tagen erhalten.</p><p>Für <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1615"/>Ihren freundlichen Brief<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1615"/> vom Schluß des vorigen Semesters noch nachträglich vielen Dank. Bald nachdem unser <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1616"/>Briefwechsel vom letzten Sommer<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1616"/> abgeschlossen war, kam es mir zum Bewußtsein, daß ich etwas übereilt gehandelt habe. Ich hatte mir in der That von den Schwierigkeiten, mit denen ein Redakteur zu kämpfen hat, keine genügende Vorstellung gemacht, und es thut mir leid, Ihnen Ungelegenheiten bereitet zu haben. Vielleicht darf ich Sie bitten, den Fall nun als endgültig erledigt zu betrachten.</p><p>Von Ihrer Einladung, gelegentlich einmal nach <pb/> Halle zu kommen, werde ich mir erlauben eventuell schon in den nächsten Herbstferien Gebrauch zu machen, für welche ich eine größere Reise geplant habe, die mich auch nach Norddeutschland führen wird. Den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1617"/>2. Teil meines <name>Melanchthon</name> Aufsatzes<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1617"/>, der auf die beiden folgenden Hefte des Archivs verteilt werden wird, werde ich mir gestatten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1618"/>Ihnen zuzusenden<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1618"/>, sobald derselbe vollends erschienen sein wird.</p><p>Mit höflichem Gruße Ihr ergebenster</p><signed>Dr Heinrich Maier</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1612"><lem>meine Korrekturen</lem><note>zu Maier, Heinrich: Die Bedeutung der Erkenntnistheorie Kants für die Philosophie der Gegenwart. In: Kant-Studien 2 ([1897]/1898), <abbr>S.</abbr> 389–418, womöglich auch bereits zu <abbr>ders.</abbr>: Die Bedeutung der Erkenntnistheorie Kant’s für die Gegenwart. (Schluss.) In: Kant-Studien 3 ([1898]/1899), <abbr>S.</abbr> 10–40; <abbr>vgl.</abbr> zur Entstehungsgeschichte dieser Publikationen Maier an Vaihinger vom 31.10.1896 sowie vom 17.1., 3.4., 8.7. und 14.7.1897.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1613"><lem>Sie es</lem><note>danach gestrichen: </note><rdg>nicht</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1614"><lem>Besprechung von Pfleiderers Programm</lem><note>gemeint ist wahrscheinlich <name>Edmund Pfleiderer</name>, zu dem Maier einen (zunächst als </note><rdg>Analyse</rdg><note> geplanten) Literaturbericht veröffentlichte (<abbr>vgl.</abbr> Maier an Vaihinger vom 12.4.1897); in der Zeitschrift Kant-Studien hat Maier im fraglichen Zeitraum keinen weiteren Text zu <name>Edmund Pfleiderer</name> oder einem Anderen dieses Nachnamens veröffentlicht.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1615"><lem>Ihren freundlichen Brief</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1616"><lem>Briefwechsel vom letzten Sommer</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Maier an Vaihinger vom 8.7. und 14.7.1897 sowie zur Vorgeschichte Maier an Vaihinger vom 31.10.1896 sowie vom 17.1. und 3.4.1897.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1617"><lem>2. Teil meines <name>Melanchthon</name> Aufsatzes</lem><note>meint Maier: Melanchthon als Philosoph. II. In: Archiv für Geschichte der Philosophie 11 (1898), <abbr>S.</abbr> 73–132 <abbr>u.</abbr> <abbr>S.</abbr> 212–245; <abbr>vgl.</abbr> für den ersten Teil Maier: Melanchthon als Philosoph. In: Archiv für Geschichte der Philosophie 10 (1897), <abbr>S.</abbr> 437–477 sowie Maier an Vaihinger vom 17.1.1897.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1618"><lem>Ihnen zuzusenden</lem><note>etwaige Sendung und Begleitschreiben Maiers nicht ermittelt</note></app></listApp></back></text></TEI>