<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000632-6</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Heinrich Maier</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>8.7.1897</date>, <note>2 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 8 b, Nr. 5</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0632" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000632-6"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116681268">Heinrich Maier</persName><placeName>Tübingen</placeName><date when="1897-07-08">8.7.1897</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118614258">Christoph Sigwart</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 8 b, Nr. 5</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Heinrich Maier</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>8.7.1897</date>, <note>2 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 8 b, Nr. 5</bibl></head></front><body><dateline>Tübingen, den 8. Juli 1897</dateline><salute>Sehr geehrter Herr Professor!</salute><p>Ich habe <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1508"/>Ihre Karte vom 7. d<add>[es]</add> M<add>[onats]</add><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1508"/> erhalten, und ich muß gestehen, daß mir die Mitteilung, die Sie mir darin machen, nicht sehr willkommen ist. Sie trösten mich damit, daß <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1509"/>meine Arbeit<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1509"/> das Schicksal, zurückgestellt zu werden, mit so vielen anderen Beiträgen teile. Aber die Sache liegt doch in meinem Fall etwas anders. Sie werden sich erinnern, daß nicht ich es war, der Ihnen den Aufsatz anbot, sondern daß Sie mich aufforderten, Ihnen denselben zu liefern. Ich ließ seinerzeit eine dringende Arbeit liegen, um Ihrem Wunsche nachzukommen, und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1510"/>stellte den Aufsatz so rechtzeitig fertig, daß <pb/> er noch in dem am 1. Mai erschienenen Heft hätte <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1511"/>gebracht<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1511"/> werden können<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1510"/>. Sie nahmen ihn nicht auf. Ich beruhigte mich aber bei Ihrer Zusage, daß Sie meine Arbeit im nächsten Heft bringen werden. Nun soll das aber wieder nicht geschehen. Und ich habe den Eindruck, daß Sie den Aufsatz auf unbestimmte Zeit zurückstellen wollen. Daß mir das, insbesondere nach den geschilderten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1512"/>Antecedentien<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1512"/>, nicht sehr angenehm wäre, werden Sie verstehen. Und ich darf Sie wohl bitten, mir gütigst mitzuteilen, wann Sie meine Arbeit zu bringen gedenken. –</p><p>Die aufgetragene Empfehlung an <name>Sigwart</name> werde ich nächstens bestellen. –</p><p>Mit der Bitte um freundliche Aufnahme meiner Erinnerung und Bitte und höflichem Gruße bin ich Ihr ergebenster</p><signed>Dr Maier</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1508"><lem>Ihre Karte vom 7. d. M.</lem><note> nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1509"><lem>meine Arbeit</lem><note>meint Maier, Heinrich: Die Bedeutung der Erkenntnistheorie Kants für die Philosophie der Gegenwart. In: Kant-Studien 2 ([1897]/1898), <abbr>S.</abbr> 389–418, <abbr>u.</abbr> <abbr>ders.</abbr>: Die Bedeutung der Erkenntnistheorie Kant’s für die Gegenwart. (Schluss.) In: Kant-Studien 3 ([1898]/1899), <abbr>S.</abbr> 10–40; <abbr>vgl.</abbr> Maier an Vaihinger vom 31.10.1896 sowie vom 17.1. und vom 3.4.1897; <abbr>vgl.</abbr> zur weiteren Entstehungsgeschichte der Veröffentlichung Maier an Vaihinger vom 14.7. und 13.11.1897.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1511"><lem>gebracht</lem><rdg>gebrach</rdg><note>, bis an den äußersten <abbr>Rd.</abbr> des Blattes geschrieben</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1510"><lem>stellte den Aufsatz … werden können</lem><note> <abbr>vgl.</abbr> Maier an Vaihinger vom 3.4.1897</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1512"><lem>Antecedentien</lem><note>Lesung unsicher</note></app></listApp></back></text></TEI>