<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000609-1</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Wilhelm Windelband</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Baden-Baden</placeName>, <date>18.3.1897 u. 19.3.1897</date>, <note>3 S., hs. (dt. Schrift), mit gedrucktem Briefkopf, unter Abbildung des Hotels: </note><quote type="rdg">L. Aug. Hoffmann’s Hôtel – Weinhandlung &amp; Restaurant „Drei Könige“. | Das ganze Jahr offen. Lange Str. No 11 – Luisen Str. No 10</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 9</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0609" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000609-1"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Baden-Baden</placeName><date from="1897-03-18" to="1897-03-19">18.3.1897 u. 19.3.1897</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118711989">Georg Jellinek</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118533401">Kuno Fischer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117003646">Otto Liebmann</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 9</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Wilhelm Windelband</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Baden-Baden</placeName>, <date>18.3.1897 u. 19.3.1897</date>, <note>3 S., hs. (dt. Schrift), mit gedrucktem Briefkopf, unter Abbildung des Hotels: </note><quote type="rdg">L. Aug. Hoffmann’s Hôtel – Weinhandlung &amp; Restaurant „Drei Könige“. | Das ganze Jahr offen. Lange Str. No 11 – Luisen Str. No 10</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 9</bibl></head></front><body><dateline>Baden-Baden, den 18. März 1897 abends</dateline><salute>Sehr geehrter Herr Kollege,</salute><p>Bisher ist leider Ihre Sendung noch nicht eingetroffen; als eingeschrieben geht sie vermutlich länger. Hoffentlich kommt sie morgen früh. Dann kann sie per Post noch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1377"/>morgen Nachmittag<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1377"/> ihre Bestimmung erreichen. Denn persönlich werde ich sie nun doch nicht überbringen. <name>Kuno Fischer</name>, bei dem ich erst durch meinen Freund <name>Jellinek</name> und dann <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1378"/>persönlich anfragte<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1378"/>, hat mir erst sagen lassen und jetzt eben in <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1379"/>langem Briefe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1379"/> mitgetheilt, daß er, in der Absicht schon vor Wochen <pb/> zu verreisen, jede Gratulation und Deputation, insbesondere auch der Heidelberger Behörden, Senat und Fakultät abgelehnt hat, daß er nur zufällig infolge einer Erkrankung seiner Frau noch in Heidelberg anwesend ist, sich also als offiziell abwesend betrachten muß und deshalb Bedenken trägt, mich als Deputation an dem Jubiläumstage zu empfangen, was doch in Heidelberg nicht unbekannt und nicht unbesprochen bleiben würde. In Folge dessen werde ich unsere <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1380"/>Gratulation<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1380"/>, sobald sie in meinem Händen ist, postalisch an ihn befördern, während ich ihn selbst persönlich über acht Tage, nach dem, was er schreibt, am Genfer See zu sprechen hoffe.</p><p>Jedenfalls danke ich Ihnen für ihre freundliche Mühewaltung und werde morgen früh diesen Zeilen nach dem erhofften Empfang Ihrer Sendung nicht nur deren Bestätigung, sondern <pb/> auch den von Ihnen zurück gewünschten Auszug aus dem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1381"/>Promotionsprotokoll Ihrer Fakultät<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1381"/> beifügen.</p><p>In vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster</p><signed>Windelband</signed><dateline>Freitag den 19, früh.</dateline><p>Eben glücklich erhalten. Besten Dank! Es kommt noch rechtzeitig zu Mittag an!</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1382"/>An <name>Liebmann</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1382"/> schicke ich selbst. Besten Gruß</p><signed>W.</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1377"><lem>morgen Nachmittag</lem><note><abbr>vgl.</abbr> <name>Windelband</name> an <name>Kuno Fischer</name> vom 19.3.1897 (Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1378"><lem>persönlich anfragte</lem><note><abbr>vgl.</abbr> <name>Windelband</name> an <name>Kuno Fischer</name> vom 17.3.1897 (Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1379"><lem>langem Briefe</lem><note>nicht überliefert</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1380"><lem>Gratulation</lem><note>zum 50. Doktorjubiläum, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an Vaihinger vom 17.2. <abbr>u.</abbr> 9.3.1897.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1381"><lem>Promotionsprotokoll Ihrer Fakultät</lem><note><name>Kuno </name><name>Fischer</name> hatte am 19.3.1847 in Halle promoviert, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an Fischer vom 17.3.1897 (Forschungsgrudnlagen Wilhelm Windelband).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1382"><lem>An <name>Liebmann</name></lem><note>Schreiben nicht ermittelt. <name>Otto Liebmann</name> war nicht an dieser Festschrift für <name>Kuno Fischer</name> beteiligt.</note></app></listApp></back></text></TEI>