<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000586-4</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Gerardus Johannes Petrus Josephus Bolland</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Leiden</placeName>, <date>15.1.1897</date>, <note>4 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 e, Nr. 1</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0586" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000586-4"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/119450895">Gerardus Johannes Petrus Josephus Bolland</persName><placeName>Leiden</placeName><date when="1897-01-15">15.1.1897</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118546252">Eduard von Hartmann</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118682555">Rudolf Eucken</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118532847">Johann Gottlieb</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118547739">Georg Wilhelm Friedrich Hegel</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1231372265">Jacob Böhme</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118607057">Friedrich Wilhelm Joseph Schelling</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118610465">Arthur Schopenhauer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 e, Nr. 1</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Gerardus Johannes Petrus Josephus Bolland</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Leiden</placeName>, <date>15.1.1897</date>, <note>4 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 e, Nr. 1</bibl></head></front><body><anchor type="delimiter"/><anchor type="delimiter"/><dateline>Leiden 15 Jan<add>[uar]</add> 1897.</dateline><salute>Verehrter Herr College,</salute><p>die Kürze meines <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1172"/>postkartlichen Ausdrucks<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1172"/> hat, wie es scheint, ein völliges <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1173"/>Missverständnis meiner Meinung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1173"/> in Ihnen veranlasst. Herr <name>Windelband</name> hat in seinen Präludien die Hartmann’sche Schriftstellerei <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1174"/>„eine ihr Unwesen treibende Popularphilosophie“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1174"/> genannt, obwol er anderswo <abbr>z. B.</abbr> eingesteht, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1175"/>alle Religion sei in einem Erlösungsbedürfnis begründet<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1175"/>. (Gesch<add>[ichte]</add> d<add>[er]</add> n<add>[eueren]</add> Ph<add>[ilosophie]</add> I 111.) Wenn sich nun derselbe Herr wegen seines verschämten Mysticismus in Ihrem <name>Kant</name>commentar Worte wie <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1176"/>„mystischer Nebel“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1176"/> muss gefallen lassen, so finde ich, dass dieser vornehmer fachgelehrter Verächter <name>E. v. Hartmann</name>s für seine unanständigen Schmähungen den richtigen Lohn bekommt, obgleich an Ihnen selbst wiederum der Passus zu rügen ist. In Bezug auf E. v. H. verhalten sich die deutschen Fachgelehrten nahezu alle wie sie nicht sollten; überall erblicke <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1177"/>ich<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1177"/> Hartmann’sche Einflüsse ohne ausgesprochene Anerkennung, – <abbr>z. B.</abbr> bei <name>Eucken</name>, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1178"/>„Grundbegriffe“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1178"/> 248, und wenn man in den „Kriticismus“ so <pb/> etwas wie ein allumfassendes Gesammtbewusstsein (!) aufzunehmen sich genötigt sieht, so ist für mich ein solcher verspäteter <name>Fichte</name>anismus in Wirklichkeit nichts als eine in den Anfängen stecken bleibende Anerkennung der Wahrheit, dass von <name>Kant</name> der Weg folgerichtig zu E. v. H. führt. Sie selbst sind in Ihrer Weise ein Beispiel dieser Wahrheit, mag nun im Uebrigen die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1179"/>Phil<add>[osophie]</add> des Unbew<add>[ussten]</add><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1179"/> so richtig oder unrichtig sein wie Sie wollen; wenn der Verfasser der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1180"/>Schrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1180"/> über H<add>[artmann]</add> D<add>[ühring]</add> u<add>[nd]</add> L<add>[ange]</add> nach eingehendem Studium der älteren <name>Kant</name>literatur dem H. jetzt näher steht als dem L., so ändert die Existenz jener älteren Kantliteratur gar nichts an der Thatsache, dass der <hi rend="underline">jüngeren</hi> <name>Kant</name>literatur gegenüber der H. von Anfang an im Rechte gewesen ist. Indem Sie das Eingeständnis dieser Thatsache <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1182"/>umgehen wollen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1182"/> und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1183"/>mir antworten<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1183"/>, das Richtige an den <name>Hartmann’schen</name> Behauptungen sei nicht neu, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1184"/>ist<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1184"/> eben der Verfasser der Schrift über H. D. u. L. als Verfasser des <name>Kant</name>commentars was ich ihn genannt habe: ein Hartmannianer wider Willen. So hat auch <name>Lange</name> den <name>Schopenhauer</name> verleugnet, und wollte Letzterer nichts von <name>Fichte</name> und <name>Schelling</name> gelernt haben; nichtsdestoweniger weiß die Nachwelt, wie es um die betreffenden Ge<pb/>dankenfiliationen steht.</p><p>In Bezug auf den „mystischen Nebel“ erlaube ich mir noch die Bemerkung, dass wir, wenn die Denknotwendigkeit auf so etwas hinweist, dies einfach und ohne Schmähworte eingestehen sollen; dafür sind wir Wahrheitssucher von Gewerbe. Zwar giebt es in Philosophicis Modesachen, so gut wie anderswo, und ist der „Mysticismus“ noch nicht gerade wiederum an der Reihe; es thut mir aber leid, dass ich auf einmal <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1185"/>II 410<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1185"/> auch bei Ihnen wieder die schöne großartige Unparteilichkeit vermissen muss, in die Sie sich sonst mit Ihrem Commentar hineingearbeitet hatten. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1186"/><span type="el">Πρὣτον μὲν ἀλήϑεια</span><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1186"/><span type="el"/>: ob Nebel oder nicht, Sie haben einfach zu statuieren, in welche Richtung der spekulative Zug gravitirt!</p><p>Ich für mich denke hier an <name>Hegels</name> Encykl<add>[opädie]</add> § 48, und bin der Meinung, dass wir in Verstandessachen nicht können was wir <hi rend="underline">müssen</hi>, so wenig wie wir in sittlichen Angelegenheiten können was wir <hi rend="underline">sollen</hi>, dass E. v. H. mit anderen Worten eben so bestimmt Recht hat mit seiner Behauptung, der transscendentale Realismus sei <hi rend="underline">unentbehrlich</hi>, wie er noch zu beweisen hat, dass derselbe <pb/> <hi rend="underline">vollziehbar</hi> ist.</p><p>Ihre <name>Kant</name>studien, verdienter Herr College, werde ich nach Leiden kommen lassen; ich hoffe nur, dass die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1187"/>Fortsetzung Ihres Commentars<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1187"/> nicht zu lange auf sich warten lassen wird. Aus den zwei bereits erschienenen Bänden habe ich außerordentlich viel gelernt. – Sollten Sie Ihrerseits meinen Standpunkt genauer zu kennen wünschen, so finden Sie denselben dargelegt in meinen Abhandlungen über „het Wereldraadsel“, ein Buch, welches Nov<add>[ember]</add> 1896 bei Adriani in Leiden erschienen ist. In demselben finden Sie auch meine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1188"/>Antrittsrede über „Verandering en Tijd“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1188"/>, welche ich am 19<hi rend="superscript">en</hi> Sept<add>[ember]</add> 1896 ausgesprochen habe. Seien Sie im Uebrigen hochachtungsvoll gegrüßt von</p><signed>G. J. P. J. Bolland</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1172"><lem>postkartlichen Ausdrucks</lem><note>eine Postkarte Bollands an Vaihinger ist nicht überliefert, <abbr>vgl.</abbr> die Antwort von Vaihinger an Bolland vom 13.1.1897.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1173"><lem>Missverständnis meiner Meinung</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Bolland vom 13.1.1897</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1174"><lem>„eine ihr Unwesen treibende Popularphilosophie“</lem><note>bei Wilhelm Windelband: Ueber Denken und Nachdenken. (Eine akademische Antrittsrede. 1877). In <abbr>ders.</abbr>: Präludien. Aufsätze und Reden zur Einleitung in die Philosophie. Freiburg i. B./Tübingen: Mohr (Siebeck) 1884, heißt es <abbr>S.</abbr> 192: </note><rdg>Treibt doch mit diesem Worte [das Unbewusste] eine Popularphilosophie unserer Tage ihr Unwesen […].</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1175"><lem>alle Religion sei in einem Erlösungsbedürfnis begründet</lem><note>bei Windelband: Die Geschichte der neueren Philosophie in ihrem Zusammenhange mit der allgemeinen Cultur und den besonderen Wissenschaften. 1. <abbr>Bd.</abbr>: Von der Renaissance bis Kant. Leipzig: Breitkopf und Härtel 1878 heißt es <abbr>S.</abbr> 111 innerhalb eines Referates über <name>Jacob Böhme</name>: </note><rdg>Alle Religion aber ist pessimistisch, ihr tiefster Grund ist Erlösungsbedürfniss, und sie setzt deshalb die Vorstellung von der Verkehrtheit des Zustandes voraus, aus dem die Erlösung ersehnt wird.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1176"><lem>„mystischer Nebel“</lem><note>bei Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben. <abbr>Bd.</abbr> 2. Stuttgart, Berlin, Leipzig: Union/Deutsche Verlagsgesellschaft 1892 heißt es <abbr>S.</abbr> 410: </note><rdg>K. Fischer sucht nun eingehend nachzuweisen, dass „zwischen Kants naturgeschichtlicher Weltansicht und seiner Vernunftkritik kein Widerstreit“ bestehe. […] Will man also jenen circulus vitiosus in welchen nach Fischer nur Schopenhauer, nicht Kant verfallen sei, vom Standpunkt des Letzteren aus selbst vermeiden, so muss man mit Windelband in seiner Gesch. d. n. Philos. jene Formen nicht dem individuellen, sondern einem „überindividuellen“ Ich zuschreiben [folgt interner Seitenverweis]; macht man aber diese Wendung, so kommt man ins Spinozistische Fahrwasser und wird dem Fichte’schen Nebel zugetrieben.</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1177"><lem>ich</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1178"><lem>„Grundbegriffe“</lem><note>bei Rudolf Eucken: Geschichte und Kritik der Grundbegriffe der Gegenwart. Leipzig: Veit &amp; Comp. 1878, <abbr>S.</abbr> 248 (Kapitel Optimismus – Pessimismus) heißt es:</note><rdg> Wird aber einmal der Geist als leidend betrachtet und nicht das Handeln, sondern das Empfinden als über unser Leben bestimmend angesehen, so ist freilich der Pessimismus einzig berechtigt, und es ist verkehrt, dann noch mit ihm über kleine Dinge zu markten. Denn dass in dem Mechanismus der Empfindungen Unlust und Schmerz leicht den Sieg über die Lust davontragen, und das Leben so betrachtet sich als ein stetes Schwanken zwischen Langeweile und Schmerz herausstellt, das ist von Alters her zur Genüge dargethan. Nur wird man auch diese Thatsache anders, ja geradezu entgegengesetzt deuten können, als es im landläufigen Pessimismus geschieht. Ueber die Kleinlichkeit der dieser Form zu Grunde liegenden Voraussetzungen aber darf kein Wort verloren werden.</rdg><note> In Eucken: Die Grundbegriffe der Gegenwart, Historisch und kritisch entwickelt. 2., völlig umgearbeitete <abbr>Aufl.</abbr> Leipzig: Veit &amp; Comp. fällt die <abbr>S.</abbr> 248 in das Kapitel Idealismus – Realismus – Naturalismus, diese Ausgabe ist hier folglich nicht gemeint.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1179"><lem>Phil. des Unbew.</lem><note> <abbr>vgl.</abbr> Eduard von Hartmann: Philosophie des Unbewussten. Versuch einer Weltanschauung. Berlin: C. Duncker 1869. Zahlreiche Auflagen.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1180"><lem>Schrift</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger: Hartmann, Dühring und Lange. Zur Geschichte der deutschen Philosophie im XIX. Jahrhundert. Ein kritischer Essay. Iserlohn: J. Baedeker 1876.<anchor type="delimiter"/></note></app><app type="philological" corresp="#ED-1182"><lem>umgehen wollen</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1183"><lem>mir antworten</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Bolland vom 13.1.1897</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1184"><lem>ist</lem><note>davor gestrichen: </note><rdg>so</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1185"><lem>II 410</lem><note>siehe das oben gegebene Zitat nach Vaihinger: Commentar <abbr>Bd.</abbr> 2, 1892, <abbr>S.</abbr> 410.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1186"><lem><span type="el">Πρὣτον μὲν ἀλήϑεια</span></lem><note><abbr>gr.</abbr> an erster Stelle die Wahrheit, <abbr>vgl.</abbr> Platon, Politeia 490a; auch Motto von Bollands Leidener Antrittsrede vom 19.9.1896 (<abbr>s. u.</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1187"><lem>Fortsetzung Ihres Commentars</lem><note>Vaihingers auf 4 oder 5 <abbr>Bde.</abbr> angelegtes Werk ist nicht über die ersten beiden <abbr>Bde.</abbr> hinausgekommen (1881/1882 <abbr>u.</abbr> 1892; <abbr>vgl.</abbr> für die verschiedenen Angaben zur Anlage auf 4 oder 5 <abbr>Bde.</abbr> Vaihinger: Selbstanzeige: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Zum hundertjährigen Jubiläum derselben herausgegeben. Band I. Stuttgart, W. Spaemann, 1881. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 5 (1881), <abbr>S.</abbr> 505–506, hier <abbr>S.</abbr> 506; sowie Vaihingers Gutachten für Althoff, abgedruckt in Reinhardt Pester: Hermann Lotze Briefe und Dokumente. Mit einem Vorwort <abbr>hg.</abbr> <abbr>v.</abbr> E. W. Orth. Würzburg: Königshausen &amp; Neumann 2003 (Studien und Materialien zum Neukantianismus <abbr>Bd.</abbr> 20), <abbr>S.</abbr> 723–734, hier <abbr>S.</abbr> 729).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1188"><lem>Antrittsrede über „Verandering en Tijd“</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Bolland: Verandering en Tijd. Intreerede, bij de aanvaarding van het hoogelaarsambt aan’s Rijks Universiteit te Leiden den 19<hi rend="superscript">en</hi> September 1896 uitgesproken. In <abbr>ders.</abbr>: Het Wereldraadsel. Wijsgeerige Verhandelingen. Leiden: Adriani 1896, <abbr>S.</abbr> 228–277.</note></app></listApp></back></text></TEI>