<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000412-2</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Friedrich Theodor Althoff</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>19.3.1889</date>, <note>2 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, Vl. HA, Nl Althoff, F. T., Nr. 991</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0412" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000412-2"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1889-03-19">19.3.1889</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118644890">Friedrich Theodor Althoff</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name></note><note type="repository">Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, Vl. HA, Nl Althoff, F. T., Nr. 991</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Friedrich Theodor Althoff</persName>, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>19.3.1889</date>, <note>2 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, Vl. HA, Nl Althoff, F. T., Nr. 991</bibl></head></front><body><dateline>Halle <hi rend="superscript">a</hi>/Saale</dateline><dateline>den 19. März 1889.</dateline><salute><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2764"/>Hochzuverehrender<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2764"/> Herr Geheimer-Ober Regierungsrath!</salute><p>Im Anschluß an die mir gütigst gewährte Unterredung vom 14. d<add>[es]</add> M<add>[ona]</add>ts glaube ich <abbr>Ew.</abbr> Hochwohlgeboren die ergebenste Mittheilung machen zu sollen, daß ich auf Ihren wohlwollenden Rath hin die Angelegenheit eines hier zu gründenden pädagogischen Seminars <hi rend="underline">nicht</hi> weiter verfolgen werde, um meine ganze Kraft auf meine <name>Kant</name>arbeit concentriren zu können. <pb/></p><p>Nach den mir gewordenen Eröffnungen darf ich mir wohl kaum Hoffnung auf Kiel machen, obgleich ich da selbst schon vor 5 Jahren primo loco vorgeschlagen war, und obgleich gerade die ruhige und gesunde Lage dieser Universität meinen Arbeiten sehr zu statten käme. Ich werde diese meine Arbeiten über <name>Kant</name> jedenfalls jetzt <hi rend="underline">unter allen Umständen wieder aufnehmen</hi>, nachdem ich in den letzten Jahren meine Zeit und Kraft ausschließlich meinen Vorlesungen zugewendet habe (wie ich hinzufügen darf, mit Erfolg); und so hoffe ich in nicht allzuferner Zeit Ihnen die Fortsetzung meines <name>Kant</name>werkes vorlegen zu können.</p><p>Indem ich mich Ihrem geneigten Wohlwollen angelegentlich empfehle, zeichne ich als <abbr>Ew.</abbr> Hochwohlgeboren verehrungsvoll ergebenster</p><signed>H. Vaihinger</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-2764"><lem>Hochzuverehrender</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> Zeichen </note><rdg>∅</rdg></app></listApp></back></text></TEI>