<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000365-4</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Georg Gerland</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>4.11.1885</date>, <note>4 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 1 c, Nr. 2</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0365" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000365-4"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116587938">Georg Gerland</persName><placeName>Straßburg</placeName><date when="1885-11-04">4.11.1885</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116404310">August Reifferscheid</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118706314">Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116238909">Ernst Dümmler</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116634995">Ernst Laas</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/119163918">Ernst Leumann</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11765535X">Friedrich Jolly</name><name>Martha Laas</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118586548">Paul Natorp</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1189248239">Paul Kannengiesser</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116857498">Rudolf Schöll</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117353965">Wilhelm Studemund</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 1 c, Nr. 2</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Georg Gerland</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>4.11.1885</date>, <note>4 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 1 c, Nr. 2</bibl></head></front><body><dateline>Straßburg <abbr>d.</abbr> 4/11 85.</dateline><salute>Sehr geehrter Herr College,</salute><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2402"/><name>Frau Laas</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2402"/><name/>, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2403"/>welche ich dem Stand der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2404"/>Denkmalfrage<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2403"/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2404"/> um Auskunft bat, sagte mir, daß die Sache allerdings im Gange sei und daß <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2405"/><abbr>Dr.</abbr> <name>Kannengiesser</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2405"/><name/> die Einsammelung der Beiträge übernommen habe. Er wird sich gewiß sehr über die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2406"/>Weidmannische Großmut<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2406"/> sowie über die sonstigen in Aussicht stehenden Beiträge freuen. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2407"/>Bis dat, qui cito.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2407"/> Machen Sie, das Alles recht rasch an K<add>[annengiesser]</add> einkommt, wenn Sie irgend welchen Nachdruck auszuüben vermögen. <name>Natorp</name> hat mir <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2408"/>seine Artikel<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2408"/> auch übersandt; ich teile Ihre Ansicht <abbr>u.</abbr> hätte ferner noch gewünscht, daß in N<hi rend="superscript"><hi rend="underline">o</hi></hi> I nicht soviel vom lieben Ich mit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2409"/>untergelaufenen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2409"/> wäre. Doch sind beide mit Liebe und Wärme geschrieben, auch der zweite, wie mir vorkommt. Manche Leute können eben aus der Subjektivität nicht <pb/> heraus; <abbr>u.</abbr> das war gerade mir so lieb an <name>Laas</name>, daß er objektiv zu sein vermochte. Auch ein Unterschied zwischen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2410"/>Positiv<add>[ismus]</add> <abbr>u.</abbr> Idealismus<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2410"/>.</p><p><name>Windelband</name> ist <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2411"/>zum Nachfolger <name>Studemund</name>s<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2411"/> nur bis Ostern bestellt; ich hoffe, dann treten größere Aenderungen in der Prüfungskommission und Prüfungsart ein. Vorbereitende Schritte werden wenigstens geschehen, da ja bei uns alles neu wird. Morgen ist <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2412"/>Einzug des Statthalters<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2412"/> <abbr>u.</abbr> großer Festzug bürgerlicher Vereine; übermorgen beliebt die Studentenschaft 4–6 spännig durch die Stadt zu kutschiren, den Statthalter gütigst zu begrüßen und Abends <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2413"/>mit einem Commers anzusalamandern<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2413"/>. Natürlich machen wir so lange Ferien.</p><p>Auch ich hätte Sie gern noch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2414"/>während der Versammelung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2414"/> gesehen; es war aber nicht möglich, der letzte Tag verlief mir <pb/> auch noch auf einem ziemlich lang dauernden Ausflug <abbr>u.</abbr> Ende der Woche waren Sie schon fort. Es freut mich, wenn es Ihnen gut gefallen hat; wir haben alle hier eine sehr angenehme Erinnerung jener Tage. Die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2415"/>Frequenz bei uns<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2415"/> könnte bedeutender sein, im allgemeinen macht es sich aber.</p><p>Haben Sie schon von dem furchtbaren Unglück, das unseren 2. Sanskritischen, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2416"/><name>Leumann</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2416"/><name/> getroffen, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2417"/>hat, gehört?<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2417"/> Er ist akut tobsüchtig geworden mit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2418"/>Religionswahn-ideen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2418"/> <abbr>u.</abbr> sofort von der Straße durch Polizisten in die Klinik gebracht. Jetzt ist er in <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2419"/>Stephansfeld<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2419"/>. Wir sind alle ganz unglücklich über das entsetzliche Ereignis. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2420"/><name>Jolly</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2420"/><name/>, den ich gestern sprach, meint freilich, daß der Zustand nicht <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2421"/>unheilbar<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2421"/> sei.</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2422"/><name>Reifferscheid</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2422"/><name/> macht einen ganz guten Eindruck; <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2423"/>wen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2423"/> wir <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2424"/>an <name>Schöll</name>s Stelle<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2424"/> bekommen, steht noch dahin. Da nun sonst alles sich auf dem alten Flecke befindet <abbr>u.</abbr> nichts weiter zu berichten ist, <pb/> so will ich schließen, mit den herzlichsten Grüßen und verbleibe Ihr ergebenster</p><signed>G. Gerland</signed><postscript><p>Beste Grüße an <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2425"/><name>Dümmler</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2425"/> <abbr>u.</abbr> wen Sie sonst von meinen Bekannten sehen.</p></postscript></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-2402"><lem><name>Frau Laas</name></lem><note><name>Martha Laas</name> (1839–1919, <abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-2403"><lem>welche ich dem Stand der Denkmalfrage</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2404"><lem>Denkmalfrage</lem><note><abbr>vgl.</abbr> aus der Einleitung zu: Ernst Laas’ Literarischer Nachlass. I. Idealistische und positivistische Ethik. II. Oekonomische Mängel unseres nationalen Bildungswesens. III. Gymnasium und Realschule. <abbr>Hg.</abbr> <abbr>u.</abbr> eingeleitet <abbr>v.</abbr> Benno Kerry. Wien: Verlag der „Deutschen Worte“ (E. Pernerstorfer) 1887, <abbr>S.</abbr> 5: </note><rdg>Als am 25. Juli des vorigen Jahres zu Straßburg der an der dortigen Universität für Philosophie und Pädagogik wirksame Professor Dr. Ernst Laas im Alter von 48 Jahren starb, war das Gefühl, daß hiemit Forschung und Unterricht einen einschneidenden Verlust erlitten hätten, ein weiterhin verbreitetes. Von äußerlicheren Kundgebungen abgesehen, konnte schon Inhalt und Haltung der zahlreich erschienenen Nekrologe [</rdg><note><abbr>Anm.</abbr>:</note><rdg> Vgl. insbesonders: die Grabrede von Prof. Dr. Holtzmann, später veröffentlicht in der „Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie“, 1886, Heft 1; Dr. Kannengießer, in der Straßburger Post vom 14. und 15. September 1885, später erweitert und mit einem Verzeichnis von Laas’ sämmtlichen Schriften erschienen in den [!] Biogr. Jahrbuch für Altertumskunde (Beiblatt zum „Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumswissenschaft“, hrsgg. v. I. Müller) 1885. S. 123–36; Prof. Dr. Natorp, in der Münchener Allgem. Zeitung vom 20. und 21. October 1885, Beilage.] Jeden, der es nicht ohnehin wußte, darüber belehren, daß hier Höheres als ein Mittelschicksal sich erfüllt habe. Und es wird nicht lange, so fanden sich Schüler und Verehrer des Dahingegangenen aus Deutschland, Oesterreich und der Schweiz, aus Belgien, England und Norwegen in der Herzensaufgabe, ihm ein würdiges Grabdenkmal zu errichten, das denn auch zu schöner Verwirklichung bereits gediehen ist.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-2405"><lem><abbr>Dr.</abbr> <name>Kannengiesser</name></lem><note><name>Paul Kannengiesser</name> (<abbr>geb.</abbr> 1853), Studium in Leipzig und Straßburg, 1875 bei <name>Ernst Laas</name> promoviert. Seit 1877 am protestantischen Gymnasium Straßburg, Staatsexamen 1878 (<abbr>vgl.</abbr> Adolf Hinrichsen: Das literarische Deutschland. 2., vermehrte <abbr>u.</abbr> verbesserte <abbr>Aufl.</abbr> Berlin: Verlag des „Literarischen Deutschlands“ 1891, <abbr>Sp.</abbr> 656). <name>Kannengiesser</name> verfasste <abbr>u. a.</abbr> Nachrufe auf <name>Laas</name> (1885, <abbr>vgl.</abbr> <abbr>KVK</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2406"><lem>Weidmannische Großmut</lem><note>gemeint ist der Verlag Weidmann in Berlin (<abbr>bzw.</abbr> eine Spende dieser Firma), bei dem <name>Laas</name>’ Werke erschienen.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2407"><lem>Bis dat, qui cito.</lem><note>Bis dat, qui cito dat (<abbr>lat.</abbr> Sprichwort): Doppelt gibt, wer schnell gibt.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2408"><lem>seine Artikel</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Paul Natorp: Ernst Laas (Nekrolog). In: Beilage zur Allgemeinen Zeitung (München), <abbr>Nr.</abbr> 291 <abbr>u.</abbr> <abbr>Nr.</abbr> 292 vom 20. <abbr>u.</abbr> 21.10.1885.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-2409"><lem>untergelaufenen</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2410"><lem>Positiv. u. Idealismus</lem><note> Anspielung auf <name>Laas</name>’ gleichnamiges Hauptwerk.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2411"><lem>zum Nachfolger <name>Studemund</name>s</lem><note>als Mitglied der Wissenschaftlichen Prüfungskommission für das Lehramt in Straßburg. <name>Wilhelm Studemund</name> (1843–1889), Klassischer Philologe, 1872–1885 <abbr>o. Prof.</abbr> in Straßburg, danach in Breslau (<abbr>ADB</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2412"><lem>Einzug des Statthalters</lem><note>des Kaisers für Elsaß-Lothringen, <name>Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst</name>, <abbr>vgl.</abbr>: Denkwürdigkeiten des Fürsten Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst. Im Auftrage des Prinzen Alexander zu Hohenlohe-Schillingsfürst <abbr>hg.</abbr> <abbr>v.</abbr> Friedrich Curtius. 2. <abbr>Bd.</abbr>, 16.–20. <abbr>Tsd.</abbr> Stuttgart/Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt 1907, <abbr>S.</abbr> 370: </note><rdg>Fürst Hohenlohe verließ Paris am 11. Oktober 1885 Abends und begab sich zunächst nach Baden, wo er die Leitung der Geschäfte des Statthalters übernahm und die Vorträge des Staatsministers von Hoffmann entgegennahm. Nach einem Aufenthalt in Aussee traf er am 5. November 1885 in Straßburg selbst ein. Am 6. November begrüßte ihn die Studentenschaft durch eine feierliche Auffahrt. Bei dem Kommers, welcher am Abend dieses Tages stattfand, erwiderte der Fürst auf die Festrede: […].</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-2413"><lem>mit einem Commers anzusalamandern</lem><note>Studentensprache: im Rahmen einer feierlichen Zusammenkunft einander formell zutrinken.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2414"><lem>während der Versammelung</lem><note>vom 18.–23.9.1885 hatte in Straßburg die 58. Versammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte getagt, <abbr>vgl.</abbr> den Kongressbericht: <ref type="link">https://www.biodiversitylibrary.org/item/182986#page/1/mode/1up</ref> (29.11.2022).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2415"><lem>Frequenz bei uns</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Gerland an Vaihinger vom 3.8.1884; im <abbr>SS</abbr> 1885 waren in der philosophischen Fakultät der Universität Straßburg 149 Studenten eingeschrieben, in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät 181, in der theologischen 77, in der rechts- und staatswissenschaftlichen 171, in der medizinischen 222; im <abbr>WS</abbr> 1885/1886 in der selben Reihenfolge: 148, 206, 85, 173, 210; <abbr>vgl.</abbr> die statistischen Anhänge zu den jeweiligen Personalverzeichnissen (erreichbar via <ref type="link">https://gallica.bnf.fr</ref> (19.8.2024)).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2416"><lem><name>Leumann</name></lem><note><name>Ernst Leumann</name> (1859–1931), Indologe. Studium in Genf, Zürich und Straßburg. 1881 promoviert, 1882–1884 Assistent in Oxford. 1884 Gymnasiallehrer in Frauenfeld, <abbr>ao. Prof.</abbr> in Straßburg, 1897 <abbr>o. Prof.</abbr>, 1919 Honorarprofessor in Freiburg (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-2417"><lem>hat, gehört?</lem><rdg>hat?</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-2418"><lem>Religionswahn-ideen</lem><note>so wörtlich, in der Mitte der Zeile</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2419"><lem>Stephansfeld</lem><note>Vereinigte elsässische Bezirks-Irrenanstalten Stephansfeld-Hördt (Landkreis Strassburg, Bezirk Unterelsass), <abbr>vgl.</abbr> krankenhaus-Lexikon [!] für das Deutsche Reich. Nach amtlichen Quellen <abbr>hg.</abbr> <abbr>v.</abbr> A. Guttstadt. Berlin: Georg Reimer 1900, <abbr>S.</abbr> 900.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2420"><lem><name>Jolly</name></lem><note><name>Friedrich Jolly</name> (1844–1904), Psychiater, 1873 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Straßburg, 1875 <abbr>o. Prof.</abbr> (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-2421"><lem>unheilbar</lem><rdg>unheibar</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-2422"><lem><name>Reifferscheid</name></lem><note><name>August Reifferscheid</name> (1835–1887) Klassischer Philologe. Studium in Bonn, 1860 in Bonn habilitiert. 1861–1863 und 1864–1866 Forschungaufenthalte in Italien. 1867 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Bonn, 1868 in Breslau, 1885 in Straßburg (<abbr>WBIS</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-2423"><lem>wen</lem><rdg>wenn</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-2424"><lem>an <name>Schöll</name>s Stelle</lem><note><name>Rudolf Schöll</name> (1844–1893), Klassischer Philologe, seit 1875 <abbr>o. Prof.</abbr> in Straßburg, ab 1885 in München (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2425"><lem><name>Dümmler</name></lem><note><name>Ernst Dümmler</name> (1830–1902), Historiker, 1852 in Berlin promoviert, 1854 in Halle habilitiert, 1858 dort <abbr>ao. Prof.</abbr>, 1866 <abbr>o. Prof.</abbr>, 1876 Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica (1888 deren Leiter in Berlin; <abbr>NDB</abbr>; <ref type="link">https://www.catalogus-professorum-halensis.de/duemmlerernst.html</ref> (19.8.2024)).</note></app></listApp></back></text></TEI>