<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000305-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Anton von Leclair</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">o. O.</placeName>, <date>o. D. [nach 1883]</date>, <note>4 S., hs. (teilweise andere Hd.)</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 17</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0305" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000305-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116850817">Anton von Leclair</persName><placeName>o. O.</placeName><date notBefore="1883">o. D. [nach 1883]</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116319410">Franz Exner</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/119342197">Gustav Adolf Lindner</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11854943X">Johann Friedrich Herbart</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11905938X">Hermann Bonitz</name><name>Leo Graf von Thun-Hohenstein</name><name>Leopold Konvalina</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/123521076">Mathias Amos Drbal</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118637002">Robert von Zimmermann</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 17</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Anton von Leclair</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">o. O.</placeName>, <date>o. D. [nach 1883]</date>, <note>4 S., hs. (teilweise andere Hd.)</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 6 m, Nr. 17</bibl></head></front><body><salute>Hochgeehrter Herr!</salute><p>Verzeihen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1905"/>Sie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1905"/>, wenn ich es wage, Sie mit einer Bitte zu belästigen, die sich an das gewichtige Urteil des vielerprobten Fachmannes, Universitätslehrers und zugleich praktisch erfahrenen Gymnasialpädagogen wendet.</p><p>Ich wurde von einem vortragenden Rathe in unserem Unterrichts-Ministerium, der vormals mein Lehrer war, aufgefordert Studien zu machen über die Frage des gymnasialen Unterrichtes in philosophischen Fächern, <abbr>m. a. W.</abbr> über die Frage der philosophischen Propädeutik am Gymnasium und ich muss es als wahrscheinlich ansehen, dass mein Elaborat den Antrieb zu einer amtl<add>[ichen]</add> Verfügung, vielleicht zur Umgestaltung des Unterrichtes gibt. Gestatten Sie, dass ich mich im Folgenden wegen einer vorübergehenden Augenindisposition einer fremden Schrift bediene. – <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1906"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1907"/>Unser jetziger Unterricht<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1906"/> stützt sich in seiner Einrichtung auf den 1849 unter <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1908"/><name>H. Bonitz</name>’<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1908"/> wesentlicher Mitwirkung entstandenen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1909"/>„Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1909"/> und auf spätere Ministerial-Verordnungen.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1907"/> Seit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1910"/>1856<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1910"/> lehren wir im vorletzten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1911"/>Jahrescurs<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1911"/> (VII. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1912"/>Classe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1912"/>) zwei Stunden wöchentlich formale Logik und im letzten (VIII. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1913"/>Classe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1913"/>) 2 Stunden wöchentlich empirische <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1914"/>Psychologie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1914"/>. Auf jedes Fach entfallen effectiv 70 Lehrstunden des Jahres. Die dieser Einrichtung entsprungenen Lehrbücher von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1915"/><name>[G. A.] Lindner</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1915"/>, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1916"/><name>Drbal</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1916"/>, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1917"/>Zimmermann<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1917"/>, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1918"/><name>Konvalina</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1918"/> sind <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1919"/>Ihnen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1919"/> sicherlich theilweise bekannt.</p><p>Nun gedenke ich mich aber über die Frage ohne jede Rücksicht auf die bei uns oder anderwärts bestehenden Einrichtungen oder auf das Vorhandensein entsprechender Lehrbehelfe auszusprechen, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1920"/>ausschließlich<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1920"/> geleitet von den Bedürfnissen des Gymnasiums und der Natur <pb/> der fraglichen Disciplinen. Und so möchte ich Sie denn gebeten haben, mir Ihre Anschauung über die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1921"/>gymnasiale<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1921"/> Behandlung der Philosophie überhaupt und über unsere österreichische Einrichtung insbesondere mitzutheilen. Mit dieser Textierung des Fragepunktes soll ein negatives Votum, welches ja auch seinen eigenen Werth beansprucht, keineswegs ausgeschlossen sein.</p><p>Am liebsten hätte ich zwar bei dieser Anfrage meine eigene Anschauung, wie sie sich an der Hand einer achtjährigen Lehrerfahrung und umfassender Fachstudien herausgebildet hat, gänzlich zurückgehalten. Da ich indessen auf Ihrer Seite eingehendere Vertrautheit mit unserem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1922"/>österreichischen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1922"/> Gymnasium, seinen Bedürfnissen und seiner Leistungsfähigkeit nicht voraussetzen kann, so will ich gestehen, dass ich mir an der Mittelschule von einem tüchtigen Logik-<anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1923"/>Cursus<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1923"/> viel verspreche. Freilich ist dabei der passende Lehrer zum mindesten ebenso wichtig als ein passender Lehrbehelf, und zweifellos ist die erste Frage in der Praxis bei weitem schwieriger zu lösen als die zweite. Nur denke ich an <hi rend="underline">mehr</hi> als die <abbr>sog.</abbr> „formale“ Schullogik, welche in dem minutiösen Detail <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1924"/>ihrer<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1924"/> Syllogistik die höchsten Triumphe feiert. Namentlich scheint mir der herkömmliche Stoff in der Lehre vom Begriff und vom Urteil eine beträchtliche Erweiterung sowohl nach der Tiefe als <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1925"/>der Breite zu vertragen, ebenso in der <abbr>sog.</abbr> Systematik, wo der Lehre vom Beweis und der Methode nach meiner Erfahrung selbst im Rahmen der jetzigen Organisation mit vollem Erfolg eine gründlichere und<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1925"/> ausführlichere Behandlung zu Theil werden kann. <pb/></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1926"/>Auch das Verhältnis von Sprache (Grammatik) und Logik ist eingehend zu berücksichtigen. Es ist wirklich staunenswerth, dass das Gymnasium,<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1926"/> in dessen Organismus die Sprache als solche eine centrale Stellung <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1927"/>einnimmt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1927"/>, seine Schüler in der Logik über Sätze wie <abbr>z. B.</abbr> „<anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1928"/>Das Gold ist gelb<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1928"/>“, „<anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1929"/>Der Hund bellt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1929"/>“ oder „<anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1930"/>Wenn es regnet, so sind die Steine nass<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1930"/>“ nicht <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1931"/>hinausführt.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1931"/> Dass aber die logische Erörterung <abbr>z. B.</abbr> des Attributes oder der Objectarten oder der Functionen des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1932"/>Genitiv für Gymnasialschüler nicht verstiegen, sondern geradezu eine sachlich notwendige Ergänzung des vorangegangenen einseitig<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1932"/> grammatischen Unterrichtes ist, brauche ich wohl nicht weitläufig zu beweisen.</p><p>Weniger günstig denke ich über die Erfolge der „empirischen“ Psychologie. Es scheint mir zuweilen beim Überdenken dieser schwierigsten aller Unterrichtsfragen am klügsten gehandelt, jene Disciplin zu einer kurzen Einleitung zur Logik zusammenschrumpfen zu lassen. Was unsere Lehrbücher bieten, ist nicht Wissenschaft in demselben Sinne wie etwa Physik, Geometrie, Griechische Syntax, sondern es sind die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1933"/>specifischen Lehrmeinungen der <name>Herbart</name>ischen Psychologie, ausgestutzt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1933"/> mit einigen unverdauten Capiteln aus der modernen physiologischen Psychologie. Eine wahrhaft „empirische“ Psychologie ist ja selbst für den vollen Ernst der Fachwissenschaft ein noch unerreichtes Ideal und steht kaum ihrem Begriffe nach fest, geschweige denn, dass sie ausgeführt vorläge. Aus diesen Gründen verhalte ich mich gegenüber einer Psychologie als besonderer Gymnasialdisciplin skeptisch.</p><p>Vielleicht <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1934"/>ließe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1934"/> sich meine Idee durchführen, wenn dem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1935"/>Gegenstande in der obersten Classe drei Stunden wöchentlich, somit effectiv im <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1936"/>Ganzen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1936"/> etwas über 100 Stunden eingeräumt würden.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1935"/> <pb/></p><p>Es würde mich sehr freuen, wenn <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1937"/>Sie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1937"/> sich durch diese Erörterung veranlasst sehen sollten, mir Ihre eigene Meinung über die berührten Punkte zu entwickeln. Ich darf nämlich wohl voraussetzen, dass Sie nicht ungern ein Stündchen Ihrer <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1938"/>Mußezeit<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1938"/> der Erfüllung meiner Bitte widmen werden, die das Interesse der uns Beiden am Herzen liegenden Förderung des philosophischen Denkens, sowie das Interesse des höheren, gerade jetzt nach der Seite seiner Reformbedürftigkeit eifrig ventilierten Unterrichtes zum Gegenstande hat.</p><p>Mit dem Ausdrucke der aufrichtigsten Verehrung Ihr sehr ergebener</p><signed><abbr>D<hi rend="superscript">r.</hi></abbr> Ant. v. Leclair</signed><postscript><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1939"/><abbr>P.S.</abbr><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1939"/> Ich hoffe, dass die am 30. Juli vor<add>[igen]</add> J<add>[ahres]</add> von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1940"/>Graz<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1940"/> aus <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1941"/>an Sie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1941"/> abgegangene Kreuzbandsendung mit meinen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1942"/>„Beiträgen zu einer monist<add>[ischen]</add> Erkenntnistheorie“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1942"/> an ihr Ziel gelangt ist.</p></postscript></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-1905"><lem>Sie</lem><note>Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1906"><lem>Unser jetziger Unterricht … Unterrichtes zum Gegenstande hat.</lem><note> von anderer <abbr>Hd.</abbr> geschrieben</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1908"><lem><name>H. Bonitz</name>’</lem><note><name>Hermann Bonitz</name> (1814–1888), Altphilologe, Pädagoge und Gymnasiallehrer, 1849 <abbr>Prof.</abbr> in Wien, 1867 Gymnasialdirektor in Berlin, 1875 Vortragender Rat im Preußischen Unterrichtsministerium (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1909"><lem>„Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich“</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1907"><lem>Unser jetziger … Ministerial-Verordnungen.</lem><note> <name>Bonitz</name> hatte den „Entwurf“ (<abbr>vgl.</abbr> [Österreichisches] Ministerium des Cultus und Unterrichts: Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Oesterreich. Wien: Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. Digitalisat: <ref type="link">https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10679180-2</ref> (9.2.2024)) gemeinsam mit <name>Franz Exner</name> (1802–1853) erarbeitet. Die am preußischen Modell orientierten Reformpläne <name>Exner</name>s dienten dem 1849–1860 amtierenden Unterrichtsminister <abbr>Dr.</abbr> <name>Leo Graf von Thun-Hohenstein</name> (1811–1888) als Basis für die später nach ihm benannte Reform des österreichischen Schul- und Universitätswesens, zu der <abbr>u. a.</abbr> die Genehmigung des Entwurfs am 15.9.1849 und der Beschluss des Provisorischen Gesetzes über die Organisation der akademischen Behörden vom 30.9.1849 zählten. Damit wurde <abbr>u. a.</abbr> beschlossen, dass die </note><rdg>bisher sechsklassige Mittelschule […] um die zwei philosophischen Pflichtjahrgänge erweitert, die „Maturitätsprüfung“ als Zugangsvoraussetzung für die Universitätsstudien eingeführt […] [wird]. Gleichzeitig verlor die Philosophische Fakultät ihren „Vorschulcharakter“ und wurde zu einer wissenschaftlichen Lehr-und Forschungsstätte ausgebaut.</rdg><note> (Mühlberger, Kurt: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform. Das Ende der mittelalterlichen Korporation und die Entstehung der neuen „Ordinarienuniversität“ 1849–1850. <ref type="link">https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-thun-hohensteinsche-universitaetsreform</ref> (9.2.2024); <abbr>vgl.</abbr> <ref type="link">https://geschichte.univie.ac.at/de/themen/lehr-und-lernfreiheit</ref> (9.2.2024); <abbr>vgl.</abbr> <abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1910"><lem>1856</lem><note>letzte Ziffer undeutlich geschrieben, kann auch 1850 heißen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1911"><lem>Jahrescurs</lem><note>unleserlicher Buchstabe zwischen </note><rdg>c</rdg><note> und </note><rdg>u</rdg><note> gestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1912"><lem>Classe</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1913"><lem>Classe</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1914"><lem>Psychologie</lem><rdg>Psyhologie</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1915"><lem><name>[G. A.] Lindner</name></lem><note><name>Gustav Adolf Lindner</name> (1828–1887), Gymnasiallehrer und -direktor, Philosoph (<abbr>ADB</abbr>); <abbr>vgl.</abbr> von Leclair an Vaihinger vom 2.4.1916.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1916"><lem><name>Drbal</name></lem><note><name>Mathias Amos Drbal</name> (1829–1885), Philosoph und Pädagoge (<ref type="link">https://d-nb.info/gnd/123521076</ref> (14.5.2024)).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1917"><lem>Zimmermann</lem><note>meint vermutlich <name>Robert von Zimmermann</name> (1824–1898), seit 1861 <abbr>o. Prof.</abbr> der Philosophie an der Universität Wien, 1874 zum Hofrat ernannt, 1886/1887 Rektor (<ref type="link">https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/robert-von-zimmermann-o-univ-prof-dr-phil</ref> (14.5.2024); <abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1918"><lem><name>Konvalina</name></lem><note><name>Leopold Konvalina</name> verfasste <abbr>u. a.</abbr>: Lehrbuch der formalen Logik. Wien: Alfred Hölder 1876. Näheres nicht ermittelt, <abbr>vgl.</abbr> <ref type="link">http://viaf.org/viaf/217434296</ref> (9.2.2024).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1919"><lem>Ihnen</lem><note>Anredepronomen hier und im Folgenden in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1920"><lem>ausschließlich</lem><rdg>ausschlieszlich</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1921"><lem>gymnasiale</lem><note>verbessert aus: </note><rdg>Gymnasiale</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1922"><lem>österreichischen</lem><note>verbessert aus: </note><rdg>österreichischem</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1923"><lem>Cursus</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1924"><lem>ihrer</lem><note>Einfügung über der Zeile für unleserlich gestrichenes Wort</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1925"><lem>der Breite … gründlichere und</lem><note> am <abbr>Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1926"><lem>Auch das … Gymnasium,</lem><note> am <abbr>Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1927"><lem>einnimmt</lem><rdg>einimmt</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1928"><lem>Das Gold ist gelb</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1929"><lem>Der Hund bellt</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1930"><lem>Wenn es regnet, so sind die Steine nass</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1931"><lem>hinausführt.</lem><note>Punkt in der Zeile eingefügt für gestrichenes Komma</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1932"><lem>Genitiv für … einseitig</lem><note> am <abbr>Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1933"><lem>specifischen … ausgestutzt</lem><note> am <abbr>Rd.</abbr> dreifach mit Bleistift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1934"><lem>ließe</lem><rdg>liesze</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1936"><lem>Ganzen</lem><note>Anfangsbuchstabe aus unleserlichem Buchstaben verbessert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1935"><lem>Gegenstande in … eingeräumt würden.</lem><note> am <abbr>Rd.</abbr> mit Bleistift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1937"><lem>Sie</lem><note>in lateinischer Schrift (wie im Vorigen und Folgenden bei allen Anredepronomen), hier verbessert aus: </note><rdg>sie</rdg><note> (in deutscher Kurrentschrift)</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1938"><lem>Mußezeit</lem><rdg>Muszezeit</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1939"><lem><abbr>P.S.</abbr></lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1940"><lem>Graz</lem><note>in lateinischer Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1941"><lem>an Sie</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1942"><lem>„Beiträgen zu … Erkenntnistheorie“</lem><note> <abbr>vgl.</abbr> von Leclair: Beiträge zu einer monistischen Erkenntnistheorie. Breslau: Wilhelm Koebner 1882. Digitalisat: <ref type="link">https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_einer_monistischen_Erkenntn/8TFVAAAAMAAJ?hl=de&amp;gbpv=1</ref> (11.1.2024). Erscheinen angezeigt im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 13.9.1882, <abbr>S.</abbr> 3873, gemeldet in <abbr>dems.</abbr> vom 25.9.1882, <abbr>S.</abbr> 4082.</note></app></listApp></back></text></TEI>