<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000225-4</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Bartholomäus von Carneri</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>30.12.1882</date>, <note>12 S., hs.,</note> <bibl type="pubPlace">Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-178306</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0225" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000225-4"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Straßburg</placeName><date when="1882-12-30">30.12.1882</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/119027690">Bartholomäus von Carneri</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118527665">Emil Du Bois-Reymond</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116764694">Friedrich Goltz</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117078654">Hubert Janitschek</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/126790922">Joseph Delboeuf</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600826">Alois Riehl</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/119457512">Zygmunt Wróblewski</name></note><note type="repository">Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-178306</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Bartholomäus von Carneri</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>30.12.1882</date>, <note>12 S., hs.,</note> <bibl type="pubPlace">Wienbibliothek im Rathaus, Wien, H.I.N.-178306</bibl></head></front><body><anchor type="delimiter"/><dateline>Straßburg <hi rend="superscript">i</hi>/E den 30. Dez<add>[ember]</add> 1882</dateline><salute>Hochverehrter Herr!</salute><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1192"/>Zum Neuen Jahre<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1192"/> gestatte ich mir Ihnen meine aufrichtigen und ergebensten Glückwünsche darzubringen. Ich kann dieselben nicht specificiren, aber was man Jedem wünschen darf, ist immer <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1193"/>Gesundheit und dadurch ermöglichte Arbeitskraft<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1193"/>. Möchten Sie recht viel Muße zu Ihren wissenschaftlichen Arbeiten finden, dieser Wunsch liegt mir selbst als Schriftsteller am nächsten. Mit ebenso viel Vergnügen als Nutzen habe ich jetzt den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1194"/>Aufsatz über das Bewußtsein<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1194"/> gelesen im <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1195"/>4 Jahrgang des Kosmos<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1195"/>, Seite 409 <abbr>ff.</abbr>, und ich für meinen <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1196"/>Theil<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1196"/> finde <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1197"/>Ihre Ausführungen ganz überzeugend<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1197"/>, um so mehr, als dieselben durch die Nerven- und speciell die Hirnphysiologie bestätigt werden. Gewiß hat, was Sie in Ihrem letzten Aufsatz scharf rügen, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1198"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1199"/><name>du Bois-Reymond</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1198"/><name/> Unrecht<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1199"/>, wenn er das Bewußtsein <abbr>resp.</abbr> das vernünftige Denken als eines seiner <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1200"/>problematischen Welträthsel<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1200"/> hinstellt: ist einmal die Empfindung gegeben, so erklärt die durch den nervenphysiologischen Bau des Organismus ermöglichte Aufeinanderbeziehung der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1201"/>Theile auf ein Ganzes vollständig genügend das höchst entwickelte Bewußtsein:<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1201"/> die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1202"/>„empfundene Empfindung“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1202"/>, wie Sie sagen. Das Gehirn ist der Resonanzboden, durch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1203"/>dessen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1203"/> Mitschwingen <pb/> die einfache elementare Empfindung zu bewußter Wahrnehmung gesteigert und accentuirt wird. Und wie beim Menschen, so beim Thiere, denn wie Sie mit Recht immer wieder betonen, es gibt <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1204"/>objectiv nur quantitative Unterschiede<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1204"/>, wenn sie uns auch als qualitative erscheinen. Jedenfalls bedarf es schlechterdings nichts <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1205"/>fremdes<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1205"/>, nichts, was <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1206"/><span type="el">ϑύραϑεν</span><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1206"/> dazu hinzukommen müßte, um die Empfindung zum Bewußtsein werden zu lassen, insbesondre also ist die Monadologie eine bloße sehr bestreitbare Hypothese. Die Concentrirung zur Einheit, welche physiologisch durch die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1207"/>Aufeinanderbeziehung der Nervencentren<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1207"/> sich darstellt, offenbart sich psychologisch <pb/> als einheitliches Bewußtsein. Diese von Ihnen dargestellten Gedanken lassen sich, wie ich überzeugt bin, in fruchtbarer Weise psychologisch entwickeln, und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1208"/>ich glaube, daß <name>Goltz</name>, mit dem ich noch eingehend darüber reden will, mir beistimmt, daß er seinerseits als Nervenphysiologe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1208"/> Ihrer Ansicht nicht nur beitreten kann, sondern aus derselben auch Motive für seine Forschungen entnehmen kann. Mit großem Interesse habe ich den in demselben Band enthaltenen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1209"/>Aufsatz über Wissen und Glauben<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1209"/> (gegen <add>[Joseph]</add> <name>Delboeuf</name>) gelesen und mich gefreut, daß Sie dem Unfug, den berechtigten wissenschaftlichen Glauben mit theologischem Glaube zusammen zu nennen, entschieden entgegentreten. In apologetischen Werken findet man jene Vermischung häufig. <pb/></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1210"/>Über<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1210"/> meine Grazer Angelegenheit habe ich seitdem nur gehört, daß der Minister die Besetzung noch einige Zeit hinausschieben wolle. Das wäre mir aus verschiedenen Gründen sehr unangenehm, und ich erlaube mir daher darüber meinem letzten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1211"/>Briefe vom 11. Dezember<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1211"/> noch einiges hinzuzufügen; ich hoffe, daß dieser letzte Brief, den ich an das „Abgeordnetenhaus“ adressirte, in Ihre Hände gelangt ist, um sicher zu gehen, will ich jedoch diesen heutigen Brief einschreiben lassen. In jenem Briefe entwickelte ich, daß meine Eigenschaft als <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1212"/>Nicht-Oesterreicher darum kein absolutes Hinderniß<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1212"/> bilden dürfte, weil einmal doch auch in jüngster Zeit Oesterreicher nach Deutschland berufen worden sind (so <name>Riehl</name> und <name>Janitschek</name>), sodann könne ich ja Oesterreicher <hi rend="underline">werden</hi>, auch <pb/> würde ich überhaupt Oesterreich nicht blos, wie das bei den dahin berufenen Deutschen meist der Fall ist, als Durchgangspunkt betrachten, sondern daselbst gänzlich mich einzubürgern beabsichtigen.</p><p>Daß nun die Grazer Stelle erst wieder für nächsten Winter besetzt werden soll, entspricht dem oesterreichischen Usus; indessen schließt ja diese Absicht eine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1213"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1214"/>beschleunigte<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1213"/>, wenn auch vorläufige Ernennung nicht aus<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1214"/>. Wenn ich jetzt schon Sicherheit erhielte, daß, falls man sich überhaupt für mich entscheiden wollte, mir die Stelle im Herbst offen steht, wenn ich also schon jetzt eine <hi rend="underline">bindende Erklärung</hi> vom Ministerium erhielte, so wäre das <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1215"/>aus folgendem Grunde sehr im Interesse der Sache<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1215"/>: <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1216"/>ich könnte meine Arbeiten und Studien planmäßig eintheilen, während ich in diesem ungewissen Zwischenzustand das natürlich nicht thun kann.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1216"/> Ich könnte dann, mit der Ernennung in der Tasche, diesen Sommer hier Urlaub nehmen, nach Berlin gehen, und dort für die Vollendung des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1217"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1218"/>II. Bandes meines <name>Kant</name>werkes<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1217"/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1218"/> Studien machen, auf der Bibliothek, wozu mir die dortige Academie eine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1219"/>Unterstützung in Aussicht<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1219"/> gestellt hat. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1220"/>Sodann<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1220"/> könnte ich für die in Graz zu lehrende <hi rend="underline">Gymnasialpädagogik</hi> meine theoretischen Studien durch praktische Erfahrung an dem dortigen Gymnasium ergänzen, zu dem ich Empfehlungen leicht erhalten kann. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1221"/>Dasselbe möchte ich auch in Wien thun<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1221"/>, wo ich auch zu einigen <pb/> Gymnasien schon <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1222"/>in Verbindung stehe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1222"/>. Es käme somit diese Freiheit der Action nur meinen in Graz zu haltenden Collegien zu Nutzen. Jetzt dagegen bin ich überall gehemmt und behindert, weiß nicht, wo ich zuerst anfassen soll, weil mir Graz doch noch nicht fest ist. Es mag sein, daß <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1223"/>nur ein Gelehrter zuletzt, wie Sie es sind, das ermessen kann, von welchem ernormen Werthe eine derartige sofortige Entscheidung für die wissenschaftliche Oeconomie wäre.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1223"/></p><p>Nun kommt es in Oesterreich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1224"/>selbst (und auch sonst) häufig vor, daß (gerade in diesem genannten Interesse) eine Ernennung im Voraus<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1224"/> stattfindet. So erhielt <name>Janitschek</name>, der jetzt hier lehrt, seine Ernennung für <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1225"/>Prag<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1225"/> schon im Februar, obwohl die Stellung erst im October von ihm eingenommen wurde. So wurde ein hiesiger Privatdozent, Namens <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1226"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1227"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1228"/><name>Wróblewski</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1226"/><name/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1227"/><name/>, nach Krakau als Physiker<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1228"/> berufen, und erhielt seine Ernennung lange Zeit vorher.</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1229"/>Sollten Sie, hochverehrter Herr, in diesem Sinne auf den Minister einzuwirken vermögen <abbr>resp.</abbr> ihm diese Gedanken suggeriren können, so wäre das ein enormer Vortheil für mich, <abbr>resp.</abbr> meine Sache.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1229"/> Seitens des Regierungsbeamten faßt man nicht selten die Gelehrtenarbeit als eine Art Bureauarbeit auf, die man heute aufnehmen und morgen fallen lassen kann. Besonders in meinem Falle, der ich mit weit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1230"/>ausfahrenden<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1230"/> Arbeiten über <name>Kant</name> <pb/> beschäftigt bin, wäre aber das gewünschte Engagement außerordentlich wertvoll. Vielleicht dürfte es zweckmäßig sein, ganz besonders auch darauf hinzuweisen, daß ich auch vor Antritt der Professur in <hi rend="underline">Oesterreich selbst <abbr>resp.</abbr> in Wien</hi> an den Gymnasien Studien machen wollte, um die Gymnasialpädagogik nicht blos aufgrund der theoretischen Pädagogik, sondern aufgrund eines reichen Erfahrungsmaterials, und speciell<hi rend="underline"> nach oesterreichischen Verhältnissen</hi> lehren zu können. Diese Studien in Wien kann ich aber nur machen, wenn ich vorher Zeit genug habe, meine andern Arbeiten in Berlin zum Abschluß zu bringen, <abbr>d. h.</abbr> wenn die Ernennung <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1231"/>möglichst bald erfolgt, <hi rend="underline">womöglich schon im Januar</hi> schon weil ich später nicht mehr von der Academie in Berlin eine Unterstützung verlangen kann, da dies immer ein Halbjahr früher votirt werden muß.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1231"/></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1232"/>Für den Minister liegt ja kein Grund vor, dies zu versagen, da die Ernennung doch erst für October 1883 wäre, womit ja aber ein Jahresgehalt erspart ist, wie das in Oesterreich üblich ist.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1232"/></p><p>Ich hoffe, hochverehrter Herr, Sie werden mir meine etwas lang geratenen Ausführungen nicht übel nehmen, da Sie die mich zu meiner Bitte nöthigenden Gründe ja gewiß zu würdigen wissen.</p><p>Möchte es uns vergönnt sein, <pb/> mich im kommenden Jahre noch Ihres <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1233"/>ehrenvollen Umganges erfreuen zu dürfen, bei dem ich in jeder Beziehung nur gewinnen kann, zumal mir persönliche Bekanntschaft die Gelegenheit verschaffen wird<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1233"/>, von Ihnen zu lernen.</p><p>Nochmals, hochverehrter Herr, meine ergebensten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1234"/>Neujahrswünsche für Ihr Wohl<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1234"/> und dazu den herzlichsten Dank für all Ihre Güte, Theilnahme und Aufopferung, und die innige Bitte, mir Ihr Wohlwollen und Ihr Vertrauen auch in der kommenden Zeit bewahren zu wollen.</p><p>In aufrichtiger Verehrung Ihr ganz ergebenster</p><signed>H. Vaihinger</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-1192"><lem>Zum Neuen Jahre</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1193"><lem>Gesundheit und dadurch ermöglichte Arbeitskraft</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1194"><lem>Aufsatz über das Bewußtsein</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Carneri: Zur Erklärung des Bewußtseins. In: Kosmos 4 (1880), <abbr>Bd.</abbr> 8 von Oktober 1880–März 1881, <abbr>S.</abbr> 409–422 (März 1881).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1195"><lem>4 Jahrgang des Kosmos</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1196"><lem>Theil</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1197"><lem>Ihre Ausführungen ganz überzeugend</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1198"><lem><name>du Bois-Reymond</name></lem><rdg>Dubois Reymond</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1199"><lem><name>du Bois-Reymond</name><name/> Unrecht</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1200"><lem>problematischen Welträthsel</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Emil du Bois-Reymond: Über die Grenzen des Naturerkennens. Die sieben Welträthsel. Zwei Vorträge. Leipzig: Veit &amp; Comp. 1882.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1201"><lem>Theile … Bewußtsein:</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1202"><lem>„empfundene Empfindung“</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Carneri: Grundlegung der Ethik. Wien Braumüller 1881, <abbr>S.</abbr> 102.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1203"><lem>dessen</lem><note>doppeltes s hier und im Folgenden mit ß geschrieben</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1204"><lem>objectiv nur quantitative Unterschiede</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1205"><lem>fremdes</lem><note>Lesung unsicher</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1206"><lem><span type="el">ϑύραϑεν</span></lem><note><abbr>gr.</abbr> vor der Türe, draussen, in der Fremde (Benseler, Griechisch-deutsches Schulwörterbuch).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1207"><lem>Aufeinanderbeziehung der Nervencentren</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1208"><lem>ich … Nervenphysiologe</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1209"><lem>Aufsatz über Wissen und Glauben</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Carneri: Über Wissen und Glaube. In: Kosmos 4 (1880), <abbr>Bd.</abbr> 8 von Oktober 1880–März 1881, <abbr>S.</abbr> 81–90 (November 1880).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1210"><lem>Über</lem><note>neuer Briefbogen, am Kopf der <abbr>S.</abbr> paginiert: </note><rdg>2</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1211"><lem>Briefe vom 11. Dezember</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Carneri vom 11.12.1882</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1212"><lem>Nicht-Oesterreicher darum kein absolutes Hinderniß</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1213"><lem>beschleunigte</lem><note>Lesung unsicher</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1214"><lem>beschleunigte, wenn auch vorläufige Ernennung nicht aus</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1215"><lem>aus folgendem Grunde sehr im Interesse der Sache</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1216"><lem>ich … kann.</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1218"><lem>II. Bandes meines <name>Kant</name>werkes</lem><note>die Rede ist von Vaihinger: Commentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft. Ein zweiter Band erschien 1892.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1217"><lem>II. Bandes meines <name>Kant</name>werkes</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1219"><lem>Unterstützung in Aussicht</lem><note>nicht ermittelt; zum Plan eines Studienaufenthaltes in Berlin <abbr>vgl.</abbr> Vaihinger an Zeller vom 13.11.1882.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1220"><lem>Sodann</lem><rdg>Sodan</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1221"><lem>Dasselbe möchte ich auch in Wien thun</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1222"><lem>in Verbindung stehe</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1223"><lem>nur … wäre.</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1224"><lem>selbst … Voraus</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1225"><lem>Prag</lem><note>neuer Briefbogen, am Kopf der <abbr>S.</abbr> paginiert: </note><rdg>3</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-1226"><lem><name>Wróblewski</name></lem><note>die Rede ist von <name>Zygmunt Wróblewski</name> (1845–1888), 1876 in Straßburg habilitiert, 1882 <abbr>o. Prof.</abbr> in Krakau (<abbr>WBIS</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1227"><lem><name>Wróblewski</name><name/></lem><rdg>Wroblewski</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1228"><lem><name>Wróblewski</name><name/><name/>, nach Krakau als Physiker</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1229"><lem>Sollten … Sache</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen, um 90 ° gedreht unleserliche Notiz, mit Kreuz davor: </note><rdg>Z[…]</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-1230"><lem>ausfahrenden</lem><note>Lesung unsicher</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1231"><lem>möglichst … muß.</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1232"><lem>Für … ist.</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen, zusätzlich am rechten <abbr>Rd.</abbr> angekreuzt</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1233"><lem>ehrenvollen … wird</lem><note> am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-1234"><lem>Neujahrswünsche für Ihr Wohl</lem><note>am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Blaustift angestrichen</note></app></listApp></back></text></TEI>