<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000146-7</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Friedrich Zarncke</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>4.4.1881 (1)</date>, <note>4 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Universitätsbibliothek Leipzig, Nachlass Zarncke, NL 249/1/V/8</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0146" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000146-7"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Straßburg</placeName><date when="1881-04-04">4.4.1881 (1)</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/11913702X">Friedrich Zarncke</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/117717312">Robert Binde</name></note><note type="repository">Universitätsbibliothek Leipzig, Nachlass Zarncke, NL 249/1/V/8</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName> an <persName type="received">Friedrich Zarncke</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>4.4.1881 (1)</date>, <note>4 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Universitätsbibliothek Leipzig, Nachlass Zarncke, NL 249/1/V/8</bibl></head></front><body><anchor type="delimiter"/><dateline>Straßburg den 4. April 1881.</dateline><salute>Verehrtester Herr <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-32"/>Professor!<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-32"/></salute><p>Auf Grund wiederholter gewissenhafter Prüfung der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-33"/>Entgegnung des Herrn D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Binde</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-33"/><name/> bin ich in der Lage, die <hi rend="underline">Erklärung</hi> abzugeben, daß der <hi rend="underline">Vorwurf „unbegründeter Ausstellungen“ durchaus ungerechtfertigt ist und daß die – formell maßlose, materiell mangelhafte Entgegnung mich in meinem Urtheil so wenig irre gemacht hat, daß sie mich vielmehr darin bestätigte.</hi> <pb/></p><p>Da die Entgegnung des Herrn D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Binde</name> wol viel zu umfangreich ist um in dem Lit<add>[erarischen]</add> Centralblatt zum Abdruck zu gelangen, so kann ich natürlich eine detaillirte Beleuchtung derselben auch nicht einsenden. Sollte Herr D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Binde</name> ein Organ finden, daß seine Entgegnung aufnimmt, so werde ich meine schon vollständig corrigirte <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-34"/>Antwort darauf<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-34"/>, ebenfalls <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-35"/>daselbst veröffentlichen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-35"/>. Da ich sämtliche Einwürfe des D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Binde</name> zu entkräften im Stande bin, so ist mir vor der Veröffentlichung nicht bange. <pb/> Es wird sich dann zeigen, mit welchem Recht Herr D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Binde</name> mir den Beruf zur Kritik abzusprechen wagt.</p><p>Aus dem Wortlaut des Begleitbriefes und aus dem Umstand, daß das Manuscript eine Abschrift ist, scheint hervorzugehen, daß Herr D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Binde</name> sein Manuscript nicht zurückverlangt. Um bei einer etwaigen öffentlichen Entgegnung desselben eine Controlle zu haben, wäre es mir deßhalb erwünscht, wenn <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-36"/>das beifolgende Manuscript<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-36"/> bis auf Weiteres in Ihren Händen <pb/> bleiben würde.</p><p>Wohl selten ist eine Entgegnung auf eine scharfe Recension mit so wenig Berechtigung gemacht worden.</p><p>In ausgezeichneter Hochachtung <abbr>Ew</abbr> Hochwohlgeboren ganz ergebener</p><signed>D<hi rend="superscript">r</hi> Hans Vaihinger</signed><signed>Privatdocent</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-32"><lem>Professor!</lem><note>danach 2 Zeilen frei gelassen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-33"><lem>Entgegnung des Herrn D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Binde</name></lem><note>nicht ermittelt; <abbr>vgl.</abbr> den Verriß Vaihingers (ungezeichnet): Binde, Dr. Rob., das Soll u. Haben der Menschheit. Kritische Einleitung in die Philosophie der Geschichte. Berlin, 1880. Dümmler’s Verl. (120 S. gr. 8.) M. 2. In: Literarisches Centralblatt, <abbr>Nr.</abbr> 1 vom 1.1.1881, <abbr>Sp.</abbr> 7.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-34"><lem>Antwort darauf</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-35"><lem>daselbst veröffentlichen</lem><note>eine Veröffentlichung ist nicht nachgewiesen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-36"><lem>das beifolgende Manuscript</lem><note>liegt nicht bei</note></app></listApp></back></text></TEI>