<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000134-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Michael Bernays</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">München</placeName>, <date>1.3.1880</date>, <note>6 S., hs., am Briefkopf grau eingedrucktes Monogramm </note><quote type="rdg">MB</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 2 m, Nr. 1</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0134" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000134-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116137258">Michael Bernays</persName><placeName>München</placeName><date when="1880-03-01">1.3.1880</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118656317">Jacob Bernays</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/101234074">Carl Christian Redlich</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116114088">Christian Belger</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118608746">Erich Schmidt</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116803517">Ernst Martin</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118540238">Johann Wolfgang von Goethe</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11872780X">Theodor Lessing</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559125">Martin</name><name>Michael Bernays</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/119034743">Moriz Haupt</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 2 m, Nr. 1</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Michael Bernays</persName> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">München</placeName>, <date>1.3.1880</date>, <note>6 S., hs., am Briefkopf grau eingedrucktes Monogramm </note><quote type="rdg">MB</quote>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 2 m, Nr. 1</bibl></head></front><body><anchor type="delimiter"/><dateline>München, Theresienstraße 26,</dateline><dateline>1 März 1880.</dateline><salute>Verehrter College und Freund!</salute><p>Eine so gehaltvolle <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-695"/>Sendung, ein mir so hocherfreulicher Brief<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-695"/>! – und Wochen vergehen, bevor Sie ein Wort freudigen Dankes von mir vernehmen! – Aber ich darf mich dieser Versäumniß wegen nicht allzu hart anklagen, und Sie dürfen mir Ihre freundliche Nachsicht nicht vorenthalten. Dieser Winter mit seinem Despotismus hat auch mich auf eine harte Probe gestellt. Ich mußte alle Kräfte sorgsam und kläglich zusammenhalten, um nur eine Unterbrechung der Vorlesungen zu verhüten; ich mußte mir den brieflichen Verkehr auch mit den vertrautesten Freunden <pb/> versagen. Hat doch selbst mein theurer <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-696"/><name>Erich Schmidt</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-696"/><name/>, der mir durch die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-697"/>Widmung seiner neuesten Schrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-697"/> eine außergewöhnliche Freude bereitete, bisher kaum ein flüchtiges Wort des Danks vernommen!</p><p>Ich darf Sie nun also als einen Genossen und Bruder in der Kritik begrüßen. Daß Sie beim Beginne dieser Thätigkeit mich als Führer nicht verschmähten, – das erweckt mir eine Empfindung, welche ich doch nicht anders als die des Stolzes bezeichnen kann. Wie rasch erstirbt in unserer Zeit die Wirkung und Nachwirkung rein wissenschaftlicher Arbeiten, wenn sie nicht von irgend einer Seite her dem lebendigen Interesse des Tages entgegenkommen! Durch Sie nun <pb/> erfahre ich, wie eine Arbeit, die schon vor anderthalb Decennien hervorgetreten, auf einen ebenso empfänglich wie thätig selbständigen Geist so frisch und anziehend einwirken kann, als sei sie vor wenigen Monden ans Licht gekommen. Es ist eine der schönsten und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-698"/>aufmunterungsten<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-698"/> Erfahrungen meines Lebens.</p><p>Daß Sie gleich im <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-699"/>Beginne Ihrer kritischen Studien<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-699"/> einen so erfolgreichen Griff gethan, – darin möchten Sie ein verheißungsvolles Pfand künftiger Erfolge erblicken. Hat man sich die kritische Methode nur erst zur zweiten Natur gemacht, so scheinen sich die Ergebnisse, und oft ganz unerwartete, wie von selbst einzustellen. Gefühl und Scharfsinn wirken dann im schönen Bunde zusammen. Sie erinnern Sich, wie ich dies in der Einleitung zu der Ihnen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-700"/>liebgewordenen Schrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-700"/> andeute. Es war mir wohlthuend, aus <name>Belger</name>s <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-701"/>Buch über <name>Haupt</name> (<abbr>S.</abbr> 124) <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-702"/>zu sehen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-701"/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-702"/>, daß der große Philolog gerade diesen meinen Satz im Colleg oder <pb/> Seminar zu citiren pflegte.</p><p>Wie anziehend ist die Frage nach der Entstehung der Prolegomena! Darf ich mich hier überhaupt eines Urtheils unterfangen, so glaube ich, daß man bei dem Endergebniß, zu dem Sie so behutsam gelangen, sich beruhigen muß. – Warum können wir nicht häufiger einer philosophisch-literarischen Zwiesprache pflegen? Besonders über <name>Kant</name>s ältere kleine Schriften, in denen mir auch der Schriftsteller als solcher so bewundernswerth erscheint, wünschte ich mich gründlich mit Ihnen zu unterhalten. Kann man es eigentlich fassen, daß diese kleinen Wunderwerke von <name>Lessing</name> unbeachtet blieben? Den „Träumen eines Geistersehers“, die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-703"/>demselben Jahre wie der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-704"/>Laokoon<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-704"/> angehören<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-703"/>, hätte er doch mit wahrem Jubel zustimmen müssen.</p><p>Könnten wir über solche und ähnliche Fragen, die mich so lebhaft <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-705"/>beschäftigen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-705"/>, häufiger mündlich verhandeln, so würde Ihre günstige Meinung von meinem Können und Wissen nothwendig eine für mich sehr ungünstige Umwandlung erfahren müssen. Aber immerhin: Wenn ich nur etwas lernte!</p><p>Mit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-706"/>Ihrer Ausgabe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-706"/> der Kr<add>[itik]</add> d<add>[er]</add> r<add>[einen]</add> Vernunft werden Sie etwas Hochwichtiges und, vor Allem, etwas Nothwendiges leisten. <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-707"/>Sie muß sich zu einem Denkmal der kritisch-historischen Methode gestalten; es ist wahrlich an der Zeit, daß ein solches auch im Bereiche der philosophischen Studien errichtet werde.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-707"/> Ich würde auf alle Fälle zu den freudigsten und dankbarsten Empfängern dieser Gabe gehören. Dann sollte die Kritik der Urtheilskraft <pb/> folgen; und da würden Sie mit der größten Epoche unserer Dichtung in die unmittelbarste Berührung kommen. Es wäre doch nicht so übel, als ein Herausgeber <name>Kant</name>s, wie wir bisher noch keinen besessen haben, in der Literatur dazustehen.</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-708"/>Haben Sie <name>Redlich</name>s <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-709"/>Ausgabe der <name>Lessing</name>schen Briefe<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-709"/> schon sorgsamer durchmustert? Sie bietet eine wirkliche Bereicherung.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-708"/></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-710"/>Wollen Sie mich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-711"/><name>Martin</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-711"/><name/> hochachtungsvoll empfehlen und meinem theuren <name>Erich Schmidt</name> die innigsten Grüße sagen? Erinnern Sie ihn in meinem Namen an die Schlußwoche des vorjährigen Wintersemesters, derer ich treulich gedenke.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-710"/></p><p>Wann sehe ich Sie <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-712"/>einmal wieder hier<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-712"/>? Dank und abermals Dank von Ihrem wahrhaft ergebenen</p><signed>Bernays.</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-695"><lem>Sendung … Brief</lem><note> nicht ermittelt. Wiederholte Anfragen beim Institut für Neue deutsche Literatur und Medien der Universität Kiel, Aufbewahrungsort des Nachlasses <name>Bernays</name>, blieben ohne jede Antwort.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-696"><lem><name>Erich Schmidt</name></lem><note><name>Erich Schmidt</name> (1853–1913), Germanist, nach Studium der Klassischen Philologie in Graz, Jena und Straßburg 1874 in Straßburg promoviert, 1875 in Würzburg habilitiert, 1877 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Straßburg. 1880 in Wien, 1881 <abbr>o. Prof.</abbr> 1885 Direktor des neu begründeten <name>Goethe</name>-Archivs in Weimar, 1887 <abbr>o. Prof.</abbr> in Berlin (<abbr>NDB</abbr>). Zur Beziehung zu <name>Bernays</name> <abbr>vgl.</abbr> <name>Erich Schmidt</name>s Artikel über <name>Bernays</name> in: Allgemeine Deutsche Biographie <abbr>Bd.</abbr> 46 (1902), <abbr>S.</abbr> 404–409.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-697"><lem>Widmung seiner neuesten Schrift</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Erich Schmidt: Beiträge zur Kenntniss der Klopstockschen Jugendlyrik aus Drucken und Handschriften nebst ungedruckten Oden Wielands gesammelt. Straßburg/London: Trübner 1880. </note><rdg>Michael Bernays zugeeignet.</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-698"><lem>aufmunterungsten</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-699"><lem>Beginne Ihrer kritischen Studien</lem><note>die Rede ist von Vaihinger: Eine Blattversetzung in Kant’s Prolegomena. In: Philosophische Monatshefte 15 (1879), <abbr>S.</abbr> 321–332; Sonderdruck Bonn: P. Neusser 1879. (<abbr>Dass.</abbr>, Zweiter Artikel. [Historische Nachwirkungen.] In: Philosophische Monatshefte 15 [1879], <abbr>S.</abbr> 513–532).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-700"><lem>liebgewordenen Schrift</lem><note>die Rede ist von Bernays: Über Kritik und Geschichte des Goetheschen Textes (1866), <abbr>s. u.</abbr></note></app><app type="philological" corresp="#ED-701"><lem>Buch … sehen</lem><note> Zeile am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Rotstift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-702"><lem>zu sehen</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Christian Belger: Moriz Haupt als academischer Lehrer. Mit Bemerkungen Haupts zu Homer, den Tragikern, Theokrit, Plautus, Catull, Properz, Horaz, Tacitus, Wolfram von Eschenbach, und einer biographischen Einleitung. Berlin: W. Weber 1879, <abbr>S.</abbr> 124; innerhalb des Abdrucks der Kolleghefte von und nach <name>Moriz Haupt</name> über philologische Kritik und philologisches Emendieren. Mit Zitat nach <name>Michael Bernays</name>: </note><rdg>„Hier muss es sich nun bewähren, sind M. Bernays’ treffende Worte, ob er wirklich im Geiste mit seinem Autor eins geworden ist, ob er dessen Wesen nach allen Seiten hin so durchdringend erkannt hat, dass ihm das Wahre, nach dem er sucht, wie durch innere Nothwendigkeit entgegenkommt; hier muss das Gefühl eben so wirksam sein, als der sondernde Scharfsinn.“</rdg><note> <abbr>Vgl.</abbr> Bernays: Über Kritik und Geschichte des Goetheschen Textes. Berlin: Dümmler 1866 (An Nicolaus Delius), <abbr>S.</abbr> 7–8: </note><rdg>Hier muß es sich nun bewähren, ob er wirklich im Geiste mit seinem Autor eins geworden ist, ob er dessen Wesen nach allen Seiten hin so durchdringend erkannt hat, daß ihm das Wahre, nach dem er sucht, wie durch eine innere Nothwendigkeit entgegenkommt; hier muß das Gefühl eben so wirksam thätig sein, wie der sondernde Scharfsinn: der Geist des Kritikers muß sich schöpferisch erweisen.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-704"><lem>Laokoon</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Gotthold Ephraim Lessing: Laokoon oder über die Grenzen der Mahlerey und Poesie (1766) sowie Kant: Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik (1766).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-703"><lem>demselben … angehören</lem><note> Zeile am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Rotstift angestrichen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-705"><lem>beschäftigen</lem><note>Beginn eines neuen Briefbogens, mit selbem Monogramm </note><rdg>MB</rdg><note> am Kopf der <abbr>S.</abbr> wie oben</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-706"><lem>Ihrer Ausgabe</lem><note>eine Ausgabe von <name>Kant</name>s Kritik der reinen Vernunft, herauszugeben von Vaihinger, ist nicht erschienen; <abbr>vgl.</abbr> über den Plan noch Richard Avenarius an Vaihinger vom 8.4.1880 sowie Vaihinger: Commentar zu Kants Kritk der reinen Vernunft, 1. <abbr>Bd.</abbr> 1881, Vorwort <abbr>S.</abbr> XII, <abbr>Anm.</abbr> 1: </note><rdg>Es war ursprünglich meine Absicht, zugleich eine neue Ausgabe der „Kritik der reinen Vernunft“ nach den Grundsätzen der Philologie zu veranstalten. Verschiedene Umstände veranlassten mich jedoch, zunächst hievon Umgang [!] zu nehmen. Eine Folge jener Absicht ist, dass bei den Citaten aus der Kritik der r. V. stets die Seitenzahlen der ersten Ausgabe benutzt wurden, da eben aus philologischen Gründen jene Ausgabe, nicht die zweite, meiner Ansicht nach zu Grunde zu legen ist.</rdg><note> – In <abbr>dass.</abbr>, <abbr>S.</abbr> XIII, <abbr>Anm.</abbr> 2 findet sich übrigens die erste Erwähnung des Planes einer Zeitschriftengründung: </note><rdg>Ich beabsichtige ausserdem, zur Förderung und Centralisirung der Kantforschungen eine Zeitschrift in freien Heften: Kantstudien herauszugeben.</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-707"><lem>Sie … werde.</lem><note> Satz am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Rotstift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-709"><lem>Ausgabe der <name>Lessing</name>schen Briefe</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Lessing’s Werke Theil 20, Abtheilung 1/2. Briefe von Lessing. <abbr>Hg.</abbr> <abbr>u.</abbr> mit Anmerkungen begleitet von Carl Christian Redlich. Berlin: Hempel 1879.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-708"><lem>Haben … Bereicherung</lem><note> Absatz am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Rotstift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-711"><lem><name>Martin</name></lem><note><name>Ernst Martin</name> (1841–1910), Germanist, 1866 in Heidelberg habilitiert, 1868 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Freiburg/Breisgau, 1872 dort <abbr>o. Prof.</abbr>, 1874 in Prag, seit 1877 in Straßburg (<ref type="link">www.leo-bw.de</ref> (1.8.2024)).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-710"><lem>Wollen … gedenke.</lem><note> Absatz am linken <abbr>Rd.</abbr> mit Rotstift angestrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-712"><lem>einmal wieder hier</lem><note>ein früheres Zusammentreffen Vaihingers mit <name>Bernays</name> in München wäre <abbr>z. B.</abbr> im März 1878 möglich gewesen, <abbr>vgl.</abbr> Moritz Carrière an Vaihinger vom 26.3.1878.</note></app></listApp></back></text></TEI>