<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000060-6</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Ernst Bratuscheck</persName><persName type="sent"/> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Gießen</placeName>, <date>20.4.1875</date>, <note>3 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 f, Nr. 2</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0060" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000060-6"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116414545">Ernst Bratuscheck</persName><placeName>Gießen</placeName><date when="1875-04-20">20.4.1875</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName></correspAction><note type="mentioned"><name>Conrad Hermann</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1041383916">Erich Koschny</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116494069">Hermann</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116669616">Susanna Rubinstein</name></note><note type="repository">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 f, Nr. 2</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-10"/><persName type="sent">Ernst Bratuscheck</persName><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-10"/><persName type="sent"/> an <persName type="received">Vaihinger</persName>, <placeName type="sent">Gießen</placeName>, <date>20.4.1875</date>, <note>3 S., hs.</note>, <bibl type="pubPlace">Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 3 f, Nr. 2</bibl></head></front><body><dateline>Gießen, <abbr>d.</abbr> 20. Apr<add>[il]</add> 75.</dateline><salute>Sehr geehrter Herr.</salute><p>Anbei erhalten Sie den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-11"/>Aufsatz über die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-12"/><name>Rubinstein</name>sche<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-12"/> Schrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-11"/> zurück. Ich wollte ihn aufnehmen, obgleich er indirect eine neue Recension enthält; allein die anschwellende Literatur, die zu besprechen ist, nöthigt mich, die Analysen <abbr>u.</abbr> Besprechungen auf die in diesem Jahr erschien<add>[enen]</add> Bücher zu beschränken und sie außerdem auf das knappste Maß einzurichten. Das 5. <abbr>u.</abbr> 6. Heft sind gefüllt, in letzterem erscheint auch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-13"/>Ihre Abhandlung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-13"/>. Sie werden aus diesem Hefte ersehen, in welcher Weise die Analysen fortan condensirt werden müssen, wenn der Raum reichen soll. Nach diesem Muster <pb/> würden Sie dann auch die Besprechungen zu modeln haben, welche Sie so freundlich waren mir anzubieten. Convenirt Ihnen dies, so werde ich Ihnen eine Anzahl von Schriften über <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-14"/>naturphilosophische Gegenstände<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-14"/> schicken.</p><p>Übrigens setze ich voraus, daß Ihnen Herr <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-15"/><abbr>Prof.</abbr> <name>Hermann</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-15"/><name/> mitgetheilt hat, wie die äußeren Verhältnisse der Monatshefte liegen. Es ist uns noch immer unmöglich Honorar zu zahlen, weil die Abonnentenzahl noch nicht hoch genug ist um die Ansprüche des Verlegers zu decken. Vielleicht bringt es <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-16"/>Herr <name>Koschny</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-16"/><name/> noch in diesem Jahrgang dahin, daß ein Überschuß erzielt wird; allein die Sache hat ihre Schwierigkeiten. Die Monatshefte sind in der ganzen Welt verbreitet; sie werden von Bibliotheken, Lesevereinen <abbr>u. s. w.</abbr> gehalten, aber der Kreis von Einzelabonnenten ist bei allein philosoph<add>[ischen]</add> <pb/> Zeitschriften verhältnißmäßig gering. Die Redaction arbeitet natürlich auch ganz ohne Honorar <abbr>u.</abbr> trägt noch die Kosten der umfangreichen Correspondenz.</p><p>Sollten Sie von diesen Verhältnissen nicht überrascht sein, so bitte ich Sie Sich nicht zu geniren <abbr>u.</abbr> mir sofort zu schreiben, ob Sie etwa Ihre Abhandlung ohne Honorar nicht zu überlassen gedenken. Noch hat der Druck derselben nicht angefangen, aber in 3 Tagen wird er beginnen.</p><p>Mit besonderer Hochachtung ergebenst</p><signed>Prof. Bratuscheck</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-12"><lem><name>Rubinstein</name>sche</lem><rdg>Rubinst.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-11"><lem>Aufsatz über die Rubinst. Schrift</lem><note> 1874 war in Leipzig die Berner Promotionsschrift von <name>Susanna Rubinstein</name> erschienen: Die sensoriellen und sensitiven Sinne. Leipzig: Universitäts-Buchdrucker Alexander Edelmann 1874. <abbr>Vgl.</abbr> über <name>Rubinstein</name> Vaihinger: Eine Philosophin. In: Beilage zu Allgemeine Zeitung München, <abbr>Nr.</abbr> 228 vom 16.8.1878, <abbr>S.</abbr> 3357–3358 (<ref type="link">https://api.digitale-sammlungen.de/iiif/presentation/v2/bsb00085407/canvas/237/view</ref> (1.8.2024)).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-13"><lem>Ihre Abhandlung</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Vaihinger: Der gegenwärtige Stand des kosmologischen Problems. Auszug aus einem Vortrag im „Philosophischen Verein“ zu Leipzig. In: Philosophische Monatshefte 11 (1875), <abbr>S.</abbr> 193–219.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-14"><lem>naturphilosophische Gegenstände</lem><note>Vaihinger lieferte ab 1875 für die Zeitschrift Philosophische Monatshefte mehrere Besprechungen, <abbr>vgl.</abbr> die annotierte Bibliographie.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-15"><lem><abbr>Prof.</abbr> <name>Hermann</name></lem><note>vermutlich gemeint: <name>Conrad Hermann</name> (1819–1897), 1849 in Leipzig für Philosophie habilitiert, Privatdozent, 1860 <abbr>ao. Prof.</abbr> Universität Leipzig, 1881 ordentlicher Honorarprofessor (<ref type="link">https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Hermann_1245/</ref> (1.8.2024)). Kein Redaktionsmitglied der Zeitschrift Philosophische Monatshefte.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-16"><lem>Herr <name>Koschny</name></lem><note><name>Erich Koschny</name> (1846–1875), der Inhaber des Leipziger Verlags L. Heimann’s, in dem die Zeitschrift Philosophische Monatshefte bis 1875 erschien. <abbr>Vgl.</abbr> den Nachruf in: Philosophische Monatshefte 11 (1875), <abbr>S.</abbr> 483–484.</note></app></listApp></back></text></TEI>