<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Hans Vaihinger</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000028-1</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Vaihinger</persName>, Gutachten über die Habilitationsschrift von Bruno Bauch, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>10.10.1903</date>, <note>4 S., hs. (Vorspann und Zustimmungserklärungen von anderen Händen), Briefkopf </note><quote type="rdg">Der Dekan | der philosophischen Fakultät | der Universität | Halle-Wittenberg.</quote>, <bibl type="pubPlace">Universitätsarchiv Halle-Wittenberg Rep. 21, Nr. 145 (Habilitation Bruno Bauch u. a.)</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0028" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edhv2025-000028-1"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</persName><placeName>Halle (Saale)</placeName><date when="1903-10-10">10.10.1903</date></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/117401110">Arthur Titius</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11865361X">Bruno Bauch</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118518887">Georg Cantor</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118525727">Wilhelm Dilthey</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118547739">Georg Wilhelm Friedrich Hegel</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118619837">Hermann Suchier</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1207343722">Martin Luther</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118739603">Friedrich Paulsen</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600605">Heinrich Rickert</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600826">Alois Riehl</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118607626">Friedrich Schiller</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118610465">Arthur Schopenhauer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11862721X">Friedrich Theodor Vischer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116143169">Wilhelm Dittenberger</name></note><note type="repository">Universitätsarchiv Halle-Wittenberg Rep. 21, Nr. 145 (Habilitation Bruno Bauch u. a.)</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Vaihinger</persName>, Gutachten über die Habilitationsschrift von Bruno Bauch, <placeName type="sent">Halle</placeName>, <date>10.10.1903</date>, <note>4 S., hs. (Vorspann und Zustimmungserklärungen von anderen Händen), Briefkopf </note><quote type="rdg">Der Dekan | der philosophischen Fakultät | der Universität | Halle-Wittenberg.</quote>, <bibl type="pubPlace">Universitätsarchiv Halle-Wittenberg Rep. 21, Nr. 145 (Habilitation Bruno Bauch u. a.)</bibl></head></front><body><dateline>Halle <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-119"/>10.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-119"/> Oktober 1903</dateline><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-120"/>Nachdem Herr <abbr>Dr.</abbr> <name>Bauch</name> den erforderlichen Dispens erhalten hat, bitte ich Herrn Professor Vaihinger über seine Habilitationsschrift ein Gutachten abzufassen und es in Umlauf zu setzen</p><p>bei den Herren Professor <name>Riehl</name></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-121"/>Professor<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-121"/> <name>Cantor</name></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-122"/>Professor<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-122"/> <name>Dittenberger</name></p><p>und dem Dekan.</p><signed><name>Suchier</name></signed><postscript><p>Nebst elf Anlagen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-120"/></p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-123"/>Dem<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-123"/> Gutachten über die Habilitationsschrift von D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r</hi></hi> <name>Bauch</name> schicke ich einige Bemerkungen über seine früheren Druckschriften voran.</p><p>D<hi rend="superscript"><hi rend="underline">r</hi></hi> <name>Bauch</name> promovirte in Freiburg <hi rend="superscript">i</hi>/B. mit einer Dissertation: „<hi rend="underline">Glückseligkeit und Persönlichkeit in der kritischen Ethik</hi>“. Diese von Professor <name>Rickert</name> angeregte Schrift behandelt zwei häufig gemachte Einwände gegen die <name>Kant</name>ische Ethik: <name>Kant</name> habe bei Aufstellung seines rigoristischen allgemeinen Moralprincips einmal das natürliche Streben des Menschen nach Glückseligkeit nicht berücksichtigt, und habe zweitens die Rechte der individuellen Persönlichkeit auf individuelles Handeln verkannt. Auf Grund einer allgemeinen und principiellen, in die Tiefe des Problems gehenden Untersuchung über die Grundlagen der <name>Kant</name>ischen Ethik weist der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-124"/>Verfasser<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-124"/> nach, daß jene Einwände nicht zu Recht bestehen: die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-125"/>wohlverstandene<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-125"/> und richtig aufgefaßte <name>Kant</name>ische Ethik weise sowohl <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-126"/>dem<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-126"/> Glückseligkeitstriebe als dem Persönlichkeitsbedürfnis ihre rechte Stelle an. Schon in dieser Abhandlung zeigen sich die charakteristischen Eigenschaften des Verfassers: Gründlichkeit der Gedankenführung, Gewandtheit der Dialektik, <pb/> Klarheit der Darstellung. Außerdem zeigt der Verfasser schon in dieser Schrift neben principiellem Anschluß an die Methoden und die Richtung der <name>Kant</name>ischen Philosophie doch eine selbständige Stellungnahme zu den behandelten Problemen, indem er zugleich die Grundgedanken der <name>Kant</name>ischen Ethik auf der Basis eigener Gedankenarbeit neu hervorbringt. So ragt diese Schrift über das Mittelmaaß der üblichen Dissertationen weit hinaus.</p><p>Einem anderen Gebiete, der Aesthetik, wendet sich der Verfasser zu mit der (im Archiv für Geschichte der Philosophie veröffentlichten) Abhandlung: <hi rend="underline">„Naiv“ und „Sentimentalisch“ – „Klassisch“ und „Romantisch“. Eine historisch-kritische Parallele</hi>. Dieses von dem <name>Kant</name>ianer <name>Schiller</name> aufgestellte Gegensatzpaar aesthetischer Kategorien wird in seinem Verhältniß zu einander untersucht, und diese Untersuchung dehnt sich auf <name>Hegel</name>, <name>Vischer</name> und <name>Schopenhauer</name> aus. Auch diese Abhandlung zeigt die schon gerühmten Vorzüge, insbesondre die Fähigkeit scharfer begrifflicher Distinctionen.</p><p>Auf <name>Kant</name> und <name>Schiller</name> gemeinsam bezieht sich die Abhandlung: „<hi rend="underline">Das Wesen des Genies nach der Auffassung <name>Kant</name>s und <name>Schiller</name>s</hi>“. <name>Schiller</name>s bis jetzt nicht beachtete Äußerungen über das Genie stellt der Verf<add>[asser]</add> sorgfältig zusammen, und zeigt in gründlichen Untersuchungen, wie sie, zwar nicht dem Wortlaut, aber der Sache nach mit <name>Schiller</name>s <name>Kant</name>ischen Anschauungen zusammenhängen und mit <name>Kant</name>s eigenen Äußerungen hierüber zusammenstimmen.</p><p>Auf dasselbe Thema, das Genie, bezieht sich auch eine vierte Abhandlung: „<hi rend="underline"><name>Schopenhauer</name>s Persönlichkeit aus seiner Lehre. Eine Parallele zwischen seinem Charakter und seinen Anschauungen über das Wesen des Genies</hi>“. Die beredt geschriebene Abhandlung gibt eine feine psychologische Analyse des <name>Schopenhauer</name>’schen Charakters aufgrund seiner Lehren vom Genie.</p><p>Einem großen und schwierigen Thema wendet sich nun die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-127"/>Habilitationsschrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-127"/> zu. Schon oft, schon zu Lebzeiten <name>Kant</name>s und neuerdings wieder besonders von <name>Dilthey</name>, von <name>Paulsen</name>, <name>Titius</name> <abbr>u. A.</abbr> ist die Parallele zwischen <hi rend="underline"><name>Luther</name> und <name>Kant</name></hi> gezogen worden. Der Verfasser hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, die Berechtigung dieser beliebten Zusammenstellung einmal principiell zu prüfen. <pb/></p><p>Im <hi rend="underline">ersten Theil</hi> betrachtet der Verf. zu diesem Zweck <hi rend="underline"><name>Luther</name>s ethisch-religiöse Ansichten</hi>. Er stellt aus <name>Luther</name>s Lehre vom Glauben das philosophisch Bedeutsame heraus. Wie bei <name>Kant</name>, so steht auch bei <name>Luther</name> im Mittelpunkt seiner religiösen Anschauungen der Begriff des Glaubens, so daß der Verf. mit Recht an diesen Begriff seine Untersuchungen anknüpft. Er zeigt, wie man einen scharfen Schnitt machen muß zwischen dem Inhalt des <name>Luther</name>’schen Glaubens und seiner Form. Stellt sich L<add>[uther]</add> im Inhalt seines Glaubens wesentlich noch auf den Standpunkt der Vergangenheit, so vertritt er in Bezug auf das formale Glaubensprinzip den modernen Standpunkt der Selbstständigkeit, der freien, auf sittliche Gesinnung beruhenden Selbstentscheidung. Im Anschluß an <name>Dilthey</name> charakterisiert der Verf. diesen Standpunkt als den der Autonomie der ethisch-religiösen Persönlichkeit.</p><p>Mit diesem Princip des eigenen, auf sittliche Gesinnung beruhenden persönlichen Glaubens hängt nun auch, wie der Verf. weiter ausführt, die eigenthümliche Wendung der <name>Luther</name>’schen Ethik eng zusammen. Im Gegentheil zur Lehre vom „guten Werk“ im alten Sinne, das schon an sich um seines Inhaltes willen Werth haben soll, kehrt Luther den formalen Gesichtspunkt der Gesinnung heraus, zugleich unter Ablehnung aller materialen Beweggründe mit <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-128"/>einziger<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-128"/> Betonung des formalen Gesichtspunktes der Gottwohlgefälligkeit (<abbr>resp.</abbr> der Liebe zu Gott) als der einzig wahrhaft sittlichen Motivation im strengen Sinne.</p><p>An diese beiden Hauptkapitel schließt sich ein ergänzendes, 3. Kapitel an. Mit der Idee der sittlich-religiösen Autonomie steht <name>Luther</name>s Lehre von der Unfreiheit des menschlichen Handelns in einem gewissen Widerspruch, findet aber ihre erläuternde Ergänzung in <name>Luther</name>s Lehre von der übersinnlichen „geistlichen“ Natur des Menschen, in deren Tiefen die persönliche Selbstentscheidung sich vollzieht. In Folge dieser „geistlichen“ Natur stellt auch der Mensch einen Werth dar, den wir als Selbstzweck und als Gegenstand der Pflicht zu behandeln haben. Dies ist das Princip der Nächstenliebe, wobei <name>Luther</name> zwischen natürlicher Liebe und religiöser Liebe streng scheidet. Kurz hingewiesen sei noch auf den Nachweis, daß <name>Luther</name> die Relativität der sittlich-religiösen Inhalte bis zu einem gewissen Grad erkennt (<abbr>S.</abbr> 105), sowie die nur pädagogische Umdeutung gewisser religiöser Gemeinschaftseinrichtungen (113 <abbr>ff.</abbr>).</p><p>Nachdem nun der Verfasser in einem II. Haupttheile (<abbr>S.</abbr> 125–195) <hi rend="underline"><name>Kant</name>s ethische und religiöse Anschauungen</hi> in selbständiger Reproduktion dargestellt hat – wobei er auch Schwierigkeiten und Antinomien der <name>Kant</name>ischen Lehre aus dem Geiste der <name>Kant</name>ischen Lehre selbst heraus zu lösen versteht (<abbr>S.</abbr> 186, <abbr>S.</abbr> 193) – wendet er sich <abbr>S.</abbr> 196 <abbr>ff.</abbr> <hi rend="underline">dem Vergleich von <name>Luther</name> und <name>Kant</name></hi> zu. Er zeigt, wie trotz des inhaltlichen und des methodischen Gegensatzes der beiderseitigen ethisch-religiösen <pb/> Lehren doch tiefgreifende Parallelen vorhanden sind. So habe <name>Luther</name>, wenn auch nicht ausdrücklich, so doch implicite <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-129"/>die<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-129"/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-130"/>scholastische<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-130"/> Trennung der natürlichen und der religiösen Sittlichkeit (der philosophischen und der theologischen Ethik) überwunden (§ 23). Den wichtigsten Coincidenzpunkt sieht der Verfasser (in § 24) in der Verinnerlichung des ethisch-religiösen Glaubens und Lebens und damit in der Autonomie desselben gegenüber allen heteronomen Begründungen; in diesem Sinne betrachten beide die sittliche Gesinnung, die Pflicht als Selbstzweck, unter Ablehnung jeder Rücksicht auf das „Werk“ und den „Erfolg“ (<abbr>S.</abbr> 209). „<name>Luther</name>s Forderung des autogenen Handelns ist durch den (<name>Kant</name>ischen) Begriff der Gesetzgebung zur Idee des autonomen Handelns entwickelt“ (<abbr>S.</abbr> 210). Gegenüber der sittlichen Gesinnung betrachten beide (§ 25) Glück und Verdienst als irrelevant. Beiden erscheint (§ 26) die Anlage zum Guten als gottgewirkt, ihre Bethätigung als Sache der freien Persönlichkeit. Ebenso treffen beide zusammen in der Lehre von der Nächstenliebe, als Achtung vor der Person (§ 27) und zum Theil in der Lehre von der Kirche (§ 28). Vieles, was <name>Luther</name> mehr <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-131"/>nur<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-131"/> gefühlsmäßig zum Ausdruck bringen konnte, ist bei <name>Kant</name> mit begrifflicher Klarheit deutlich ausgesprochen. Und so erscheint der so oft nur beiläufig gezogene Vergleich zwischen <name>Luther</name> und <name>Kant</name> nach den überzeugenden Ausführungen des Verfassers als prinzipiell berechtigt und wohlbegründet.</p><p>Ich empfehle, diese Schrift, welche sich durch Gründlichkeit und Klarheit, Schärfe und Gewandtheit auszeichnet, als Habilitationsschrift anzunehmen, in der sichren Voraussicht, daß sich ihr Verfasser auch als Docent bewähren wird.</p><signed>Vaihinger</signed><dateline>Halle a S. 17 Oct<add>[ober]</add> 1903</dateline></postscript><postscript><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-132"/>Dem<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-132"/> Antrag meines Herrn Collegen schließe ich mich, nach Durchsicht der Habilitationsschrift des D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Bauch</name>, an. Auch ich empfing von dieser Schrift und der mir von früher bekannten Dissertation einen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-133"/>durchaus<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-133"/> <hi rend="underline">günstigen</hi> Eindruck in Hinsicht auf Begabung und wissenschaftliche Durchbildung des D<hi rend="superscript">r</hi> <name>Bauch</name>. A. Riehl 18. Okt<add>[ober]</add> 1903.</p></postscript><postscript><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-134"/>mit<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-134"/> diesen Urteilen erkläre ich mich einverstanden 23. Oct<add>[ober]</add> 1903 G Cantor.</p></postscript><postscript><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-135"/>einverstanden 23/10 03 W Dittenberger<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-135"/></p></postscript><postscript><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-136"/>ges<add>[ehen]</add> Suchier<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-136"/></p></postscript></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-119"><lem>10.</lem><note>von Vaihingers <abbr>Hd.</abbr></note></app><app type="philological" corresp="#ED-121"><lem>Professor</lem><note>in der Vorlage Unterführungsstriche</note></app><app type="philological" corresp="#ED-122"><lem>Professor</lem><note>in der Vorlage Unterführungsstriche</note></app><app type="philological" corresp="#ED-120"><lem>Nachdem … Anlagen</lem><note> eigenhändig von Hermann Suchier</note></app><app type="philological" corresp="#ED-123"><lem>Dem</lem><note>ab hier eigenhändig von Vaihinger</note></app><app type="philological" corresp="#ED-124"><lem>Verfasser</lem><note>doppeltes s mit ß geschrieben</note></app><app type="philological" corresp="#ED-125"><lem>wohlverstandene</lem><rdg>wolverstande</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-126"><lem>dem</lem><note>verbessert aus </note><rdg>der</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-127"><lem>Habilitationsschrift</lem><note><abbr>vgl.</abbr> die Druckfassung: Bauch: Luther und Kant. Berlin Reuther &amp; Reichard 1904. Zuvor in: Kant-Studien 9 (1904), <abbr>S.</abbr> 351–492.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-128"><lem>einziger</lem><rdg>einzige</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-129"><lem>die</lem><note>verbessert aus </note><rdg>den</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-130"><lem>scholastische</lem><rdg>scholastischen</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-131"><lem>nur</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-132"><lem>Dem</lem><note>ab hier eigenhändig von Riehl</note></app><app type="philological" corresp="#ED-133"><lem>durchaus</lem><note>Einfügung über der Zeile</note></app><app type="philological" corresp="#ED-134"><lem>mit</lem><note>ab hier eigenhändig von Cantor</note></app><app type="philological" corresp="#ED-135"><lem>einverstanden … Dittenberger</lem><note> eigenhändig</note></app><app type="philological" corresp="#ED-136"><lem>ges. Suchier</lem><note> eigenhändig</note></app></listApp></back></text></TEI>