Giovanni Marchesini an Vaihinger in Berthold Wiese an Vaihinger, Halle, 22.2.1929, 2 S., hs., Wasserzeichen: nach links schreitende Person in weitem Gewand mit Papierrolle unter dem Arm, darunter im einem Dreieck E & F | […]ANK-POST, Briefkopf Prof. Dr. B. WIESE | Ludwig Wuchererstrasse 72, II | Halle a. S., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXII, 8 d., Nr. 3; Teilabdruck bei Wilhelm Büttemeyer: Lettere di Giovanni Marchesini ad Hans Vaihinger. In: Rivista Critica di Storia della Filosofia 37 (1982), S. 464 (https://www.jstor.org/stable/44022022)
22.II.29
Sehr verehrter Herr Geheimrat,
Ich sende Ihnen sofort einen Uebersetzung der Karte[1]. Hoffentlich können Sie meine durch eine Krankheit beeinträchtigte Schrift lesen.
Hoch verehrter Herr Kollege,
Sehr dankbar für das Wohlwollen, mit dem Sie mich beehren, schicke ich Ihnen eine Abhandlung von mir[2] über die Philosophie des „Als ob“ deren so berühmter Vorkämpfer Sie sind, wie ich in einer Anmerkung zur ersten Seite bemerke. Es ist eine sehr aufrichtige Huldigung. Ich erwarte die mir freundlich versprochene Nachricht über die Uebersetzung meines Bändchens: „La finzione nell’educazione o[a] la Pedagogia del come se“, der ich es für angebracht halten würde, auch die Uebersetzung des Werkes anzufügen, dass ich Ihnen deshalb in doppeltem Abzuge sende.
Herzlichste Empfehlungen und Dank Dr. G. Marchesini |
Die Karte füge ich wieder bei.
Mit bestem Gruße Ihr sehr ergebener
B Wiese.