Julius Bab an Vaihinger, Berlin-Grunewald, o. D. [Oktober 1916], 1 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXI, 2 a, Nr. 2

Sehr geehrter Herr Geheimrat

mit der Übersendung Ihrer Nietzscheschrift[1] haben Sie mich sehr erfreut.

Ich weiß nicht, ob jene kleine, Zeit-Unfug abwehrende Studie[2] von mir, die sich so ganz mit den Gedanken Ihres neuen Vorworts trifft, Ihnen bekannt und vielleicht sogar Anlaß dieser mich auszeichnenden Übersendung ist? In jedem Falle möchte ich sie als Zeichen des Dankes in Ihre Hände legen.

In aufrichtigster Hochachtung Ihr

Julius Bab

Kommentar zum Textbefund

aBerlin/Grunewald ] am Kopf der S. mit Blaustift von Vaihingers Hd.: Julius Bab Oktober 1916

Kommentar der Herausgeber

1Nietzscheschrift ] vgl. Vaihinger: Nietzsche als Philosoph. 4., vom Verf. neu durchgesehene Aufl., Feldausgabe, erstes bis zehntes Tausend. Berlin: Reuther & Reichard 1916.
2Zeit-Unfug abwehrende Studie ] vgl. Bab: Am Rande der Zeit. Betrachtungen 1914/15. Berlin: Oesterheld 1915; darin: Friedrich Nietzsche und die deutsche Gegenwart, S. 169–179.