Karl Schaarschmidt an Vaihinger, Bonn, 12.4.1878, 1 S., hs., Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Aut. XXIII, 5 b

Geehrtester Herr Doctor,

Für Ihre Sendung[1] danke ich bestens und werde dieselbe, für die Monatshefte benutzen, da ich allerdings eine Anzeige der Boeckhschen[2] Encyclopaedie weder ins Auge gefasst, noch von andrer Seite hiher[a] erhalten hatte. Ich hoffe Ihre Besprechung noch im Litteraturbericht des nächsten (V) Heftes, an dem schon gedruckt wird, erscheinen lassen zu können. Mich Ihnen bestens empfehlend und auf Ihre gelegentliche Unterstützung der Monatshefte noch ferner[b] rechnend Hochachtungsvoll ergebenst

Schaarschmidt.

Kommentar zum Textbefund

ahiher ] so wörtlich
bnoch ferner ] Einfügung über der Zeile

Kommentar der Herausgeber

1Ihre Sendung ] meint aus dem Folgenden wahrscheinlich ein Manuskript für die seit 1877 von Schaarschmidt herausgegebene Zeitschrift Philosophische Monatshefte, vgl. Vaihinger: Rezension: Encyclopädie und Methodologie der philologischen Wissenschaften von Aug. Boeckh. Herausgegeben von E. Bratuscheck. Leipzig, Teubner. 1877. (X u. 824 S.) 8°. In: Philosophische Monatshefte 14 (1878), S. 299–301.
2Boeckhschen ] Boeck, August (1785–1867), Altphilologe, Gräzist, 1807 ao. Prof., 1809 o. Prof. in Heidelberg, 1811 in Berlin, legte Grundlagen für die moderne Epigraphik des klassischen Altertums (NDB)