Titelaufnahme
- TitelVaihinger an Elisabeth Förster-Nietzsche, Halle, 25.5.1917, abgedruckt bei Sandro Barbera: „Eine schreckliche Prophezeiung Nietzsches“. Nationalismus und Antisemitismus im Briefwechsel zwischen Elisabeth Förster-Nietzsche und Hans Vaihinger. In: Ders., Paolo d’Iorio, Justus H. Ulbricht (Hg.): Friedrich Nietzsche. Rezeption und Kultus. Redaktion Maria R. Ragazzo. Pisa: Edizioni ETS 2004 (nietzscheana Bd. 1), S. 284–288.
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- StandortSandro Barbera: „Eine schreckliche Prophezeiung Nietzsches“. Nationalismus und Antisemitismus im Briefwechsel zwischen Elisabeth Förster-Nietzsche und Hans Vaihinger. In: Ders., Paolo d’Iorio, Justus H. Ulbricht (Hg.): Friedrich Nietzsche. Rezeption und Kultus. Redaktion Maria R. Ragazzo. Pisa: Edizioni ETS 2004 (nietzscheana Bd. 1), S. 284–288.
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Vaihinger an Elisabeth Förster-Nietzsche, Halle, 25.5.1917, abgedruckt bei Sandro Barbera: „Eine schreckliche Prophezeiung Nietzsches“. Nationalismus und Antisemitismus im Briefwechsel zwischen Elisabeth Förster-Nietzsche und Hans Vaihinger. In: Ders., Paolo d’Iorio, Justus H. Ulbricht (Hg.): Friedrich Nietzsche. Rezeption und Kultus. Redaktion Maria R. Ragazzo. Pisa: Edizioni ETS 2004 (nietzscheana Bd. 1), S. 284–288.
▲Regest: verwahrt sich ausdrücklich in 15 nummerierten Punkten gegen alle Missverständnisse und jede falsche Behauptung, die von außen noch über die Stellung Vaihingers zu Bruno Bauch oder zu der Frage von Beiträgen zur Wissenschaft von Juden bestehen könnte (vgl. Förster-Nietzsche an Vaihinger vom 22.5.1917). „8. Aber auch wenn, was ich a priori bestreite, wirklich damals die Judenfrage erörtert worden wäre, so möchte ich es doch nicht für zweckmässig halten, Gespräche am Kaffeetisch in einem Restaurationsgarten im engsten Kreise festzunageln, zumal ja doch Äusserungen über solche Dinge Ausdruck momentaner Stimmungen oder Verstimmungen zu sein pflegen. 9. Wenn, was nicht unmöglich ist, der Streit zwischen Bauch und mir noch weiterhin zum Gegenstand öffentlicher Diskussion gemacht würde, so würde es sehr fatal sein, wenn Bauch in der Lage wäre, eine derartige Mitteilung von Ihnen an ihn öffentlich zu verwenden. Ich wäre dann zu meinem grossen Bedauern gezwungen, öffentlich gegen Sie, mit der mich doch langjährige Freundschaft verbindet, aufzutreten.“ Droht mit Rücktritt vom Vorstand der Stiftung Nietzsche-Archiv und fordert, aus Rücksicht auf seine Gesundheit in dieser Angelegenheit nicht mehr an ihn zu schreiben (Goethe- und Schiller-Archiv Weimar, GSA 72/5590).
